Schweizerisches Rotes Kreuz / Croix-Rouge Suisse

50 Jahre Kurs Pflegehelfer/-in SRK

Bern (ots) - Vor 50 Jahren bildete das Schweizerische Rote Kreuz die ersten Pflegehelferinnen aus. Seither leisten sie in unserem Gesundheitssystem einen unverzichtbaren Beitrag: Sie übernehmen die Grundpflege und tragen damit erheblich zum Wohlbefinden von älteren und pflegebedürftigen Menschen bei. Das Jubiläum bietet Gelegenheit, ihnen zu danken und eine Diskussion über ihre künftige Rolle im Gesundheitswesen zu lancieren. Vor einem halben Jahrhundert wurden in Bern die ersten Spitalhelferinnen ausgebildet, wie die Pflegehelferinnen SRK damals genannt wurden. Unter dem Slogan «Gäbe es sie nicht, müsste man sie erfinden» möchte das Schweizerische Rote Kreuz dieses Jubiläum gebührend feiern. Als Auftakt findet am 2. April 2009 in Bern die Podiumsveranstaltung «Die Pflegehelferin SRK - vom Schatten ins Licht» statt. Ständerätin Christine Egerszegi wird über die Bedeutung der Pflegehelferinnen und Pflegehelfer sprechen, die angesichts des erwarteten Mangels an Pflegepersonal einen wichtigen Status einnehmen. Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet ein Fest mit 400 Gästen am 15. Oktober 2009 in Bern, das verschiedene Intermezzos zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Pflegehelferinnen bieten wird. Zudem ist vorgesehen, eine Interessengemeinschaft zu gründen. Ausserdem planen verschiedene Rotkreuz-Kantonalverbände Jubiläums-Aktionen auf regionaler Ebene. Seit 1959 besuchten über 50'000 Personen den Kurs Pflegehelfer/-in SRK. Sie arbeiten in Heimen und Spitälern unter Anleitung des diplomierten Pflegepersonals, unterstützen pflegebedürftige ältere Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten und stehen ihnen somit sehr nahe. Sie übernehmen die sogenannte Grundpflege, vor allem die Unterstützung bei der Körperpflege und beim Essen. Jährlich erwerben rund 3600 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer eine Kursbestätigung bei den 24 Rotkreuz-Kantonalverbänden. Der Kurs ist die niederschwelligste und finanziell günstigste Möglichkeit des Einstiegs in die Arbeitswelt des Gesundheitsweisens. Er ermöglicht Frauen eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, welche zum Beispiel infolge früher Schwangerschaft, Migration oder schulischer Handicaps wenig Arbeits- oder Bildungschancen haben. Kontakt: Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an: Anne-Rose Barth, Leiterin der Abteilung Ausbildung/Gesundheitsförderung/Integration des Nationalen Sekretariats der Rotkreuz-Kantonalverbände, 031 387 73 28 Oder an das Rote Kreuz in Ihrer Region: http://www.redcross.ch/org/local/index-de.php Weitere Details finden Sie im Webdossier: http://www.redcross.ch/info/dossier/dossier-de.php?dossier_id=33

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