Schweizerisches Rotes Kreuz / Croix-Rouge Suisse

(srk) Jugendliche aus dem Balkan diskutieren in Genf über Versöhnung

Bern (ots) - Der Welttag des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes vom 8. Mai steht in Genf unter dem Zeichen der Wiederversöhnung. Zu einer Zeit, da in den Balkanländern die Gewalt wieder aufflammt, treffen sich in Genf rund 50 Studentinnen und Studenten aus diesem Gebiet, um gemeinsam über konkrete Friedensaktivitäten zu diskutieren. Am 8. Mai gedenken die Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften des Geburtstages von Henry Dunant, ihrem Gründer. Aus diesem Anlass wurden rund 50 Studentinnen und Studenten aus dem Balkan eingeladen, im Internationalen Rotkreuzmuseum in Genf über ethnische Wiederversöhnung zu diskutieren. Während des Kosovo-Krieges knüpfte das Rote Kreuz Genf zahlreiche Kontakte zu Studentinnen und Studenten aus dem Balkangebiet. Junge Menschen aller ethnischen Gruppierungen arbeiteten damals Hand in Hand in der Flüchtlingshilfe. Seither wurden viele Projekte gemeinsam weitergeführt. Die Veranstaltung findet in Form zweier Workshops statt. Der erste trägt den Titel: „Was trennt unsere Eltern, was trennt uns, was verbindet und einigt uns?" Der zweite Workshop widmet sich der Frage, welche konkreten Versöhnungsaktivitäten die Jugendlichen leisten können. Am Ende werden die Schlussfolgerungen der Öffentlichkeit präsentiert. Pressekonferenz am Dienstag, 8. Mai 2001, 17.00 Uhr im Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum 17, Av. de la Paix/1202 Genf (Bus 8, F, V oder Z) ots Originaltext: Schweizerisches Rotes Kreuz Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Rotes Kreuz Genf, Joëlle Belina, Leiterin Kommunikation Tel. +41 22 304 04 04 oder +41 79 659 13 07 [ 005 ]

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