Interpharma

Steigende Gesundheitskosten - Anteil der Medikamente sinkt weiter

Steigende Gesundheitskosten - Anteil der Medikamente sinkt weiter
Aufteilung der Gesundheitskosten nach Leistungen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100002276 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Interpharma"
Fakten & Statistiken

Basel (ots) - Die gesamten Gesundheitskosten sind 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen und betrugen insgesamt rund 71.3 Milliarden Franken. Weiter gesunken ist der Anteil der Medikamente, der 8.9 Prozent der Gesundheitskosten ausmachte. Diese und weitere Informationen sind in der 36. Auflage des statistischen Standardwerks «Gesundheitswesen Schweiz 2017» zu finden.

Gesundheitskosten: Anteil der Medikamente weiter gesunken

Die Kosten des Gesundheitswesens sind gegenüber 2013 um 3% gestiegen und betrugen im Jahr 2014 insgesamt rund 71.3 Milliarden Franken. Im Jahr zuvor war der Anstieg mit 2.5% leicht tiefer. Die grössten Anteile an den Gesundheitskosten machten mit 44.7% die stationäre Behandlung und mit 34.9% die ambulante Behandlung aus. Der Anteil der Medikamente an den Gesundheitskosten ist mit 8.9% wie im Vorjahr weiter gesunken (2013: 9.1%). Insbesondere verstärkte Preisüberprüfungen von bereits in der Spezialitätenliste (SL) etablierten Medikamenten haben dazu geführt, dass der Index der Medikamentenpreise in den letzten Jahren deutlich gesunken ist.

Demenz: steigende Anzahl der Erkrankungen

In der Schweiz leben rund 121'000 Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz, wobei nur ein Drittel der Fälle diagnostiziert wird. Die Prävalenz von Demenzerkrankungen nimmt mit steigendem Alter zu. In der Gruppe der 30- bis 64-Jährigen lag 2016 die Anzahl Erkrankter bei rund 2'720 Fällen, bei der Gruppe der 85- bis 89-Jährigen hingegen lag diese bei den Männern bei über 8'600 und bei den Frauen bei 19'700 Fällen.

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Zahl von Todesfällen infolge von Demenz zu beobachten. Im Jahr 2000 starben 1'526 Menschen an Demenz, 2014 waren es 4'200. Demenzerkrankungen werden aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen.

Weitere Informationen und die grafischen Darstellungen aus der Publikation «Gesundheitswesen Schweiz» sind auf der Interpharma-Website www.interpharma.ch unter «Fakten und Statistiken» zu finden. Die Broschüre kann als Publikation gratis bezogen werden.

Kontakt:

Sara Käch, Leiterin Kommunikation
Tel. 061 264 34 14,
Mobile 079 208 16 33,
sara.kaech@interpharma.ch



Weitere Meldungen: Interpharma

Das könnte Sie auch interessieren: