Interpharma

Shire ist neu Mitglied von Interpharma

Basel (ots) - Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, hat mit Shire ein neues Mitglied. Damit gehören Interpharma seit dem 1. Januar 2017 24 forschende Pharmafirmen an. Das Biotechnologieunternehmen Shire forscht im Bereich von seltenen Krankheiten.

«Wir freuen uns, mit Shire ein weiteres forschendes Pharmaunternehmen als Mitglied begrüssen zu dürfen», sagt Heiner Sandmeier, Geschäftsführer ad interim von Interpharma. «Mit dem Engagement im Bereich von seltenen Krankheiten leistet Shire einen bedeutenden Beitrag zum medizinischen Fortschritt und zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten, die es oft besonders schwer haben», ergänzt Heiner Sandmeier. Bei seltenen Krankheiten dauert es gegenüber bekannteren Krankheiten meistens viel länger, bis der Arzt eine richtige Diagnose stellen kann. Pro seltene Krankheit gibt es jeweils nur wenige Betroffene. Insgesamt jedoch erkranken 7% der Schweizer Bevölkerung an einer der rund 8000 bekannten, seltenen Krankheiten. Deshalb ist die Forschung in diesem Bereich besonders wichtig. Von immer mehr seltenen Krankheiten ist heute bekannt, wie sie entstehen. Dieses Wissen ist die Grundlage, um ein wirksames Medikament zu entwickeln. Die Interpharma-Arbeitsgruppe seltene Krankheiten unter der Leitung von Stefanie Granado, GM Shire Schweiz, bündelt und stärkt die Aktivitäten in diesem Bereich.

Mit der neuen Mitgliedschaft von Shire stärkt Interpharma ihre Position als Dachverband forschender Pharmafirmen in der Schweiz weiter. Der Marktanteil der 24 Interpharma-Mitgliedsfirmen am Schweizer Pharmamarkt für patentgeschützte, kassenpflichtige Medikamente liegt bei über 90%. Über 40 000 Leute beschäftigen die forschenden pharmazeutischen Firmen in der Schweiz, mehr als doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Sie entwickeln und produzieren Medikamente, die auf dem ganzen Globus Leiden lindern und Leben retten. So investierten die Interpharma-Firmen in der Schweiz 2015 fast sieben Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung (F&E). Das ist mehr als doppelt so viel, als sie in der Schweiz Umsatz erzielt haben. Die grossen F&E-Investitionen sind nur dank dem hohen Exportvolumen der Pharmaindustrie möglich. Jährlich verlassen Medikamente im Wert von über 70 Milliarden Franken die Schweiz - mehr als die Hälfte davon geht nach Europa.

Über Shire

Als ein weltweit führendes Biotechnologieunternehmen hat sich Shire dem Ziel verschrieben, Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen zu unterstützen. Shire stellt in über 100 Ländern führende Produkte in den therapeutischen Schwerpunktgebieten Hämatologie, Immunologie, Neurowissenschaft, lysosomale Speicherkrankheiten, gastrointestinale/innere/endokrine Erkrankungen und zum hereditären Angioödem bereit. Zudem verfügt Shire über eine wachsende, innovative Pipeline im Bereich Onkologie und Ophthalmologie.

Shire ist der fünftgrösste Arbeitgeber im Pharmabereich der Schweiz und beschäftigt derzeit über 1100 Mitarbeitende. In Neuchâtel wird das weltweit erste rekombinante Faktor-VIII-Präparat für Hämophiliepatienten produziert, das ohne Zusatz von menschlichen oder tierischen Plasmaproteinen hergestellt und weltweit in 72 Länder exportiert wird. 108 Millionen Franken werden dort für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Zug ist der Sitz des internationalen Shire Headquarters und von Shire Switzerland GmbH. Mehr erfahren Sie hier: www.ShireSwitzerland.ch.

Mitgliedsfirmen von Interpharma seit dem 1. Januar 2017

Actelion, Novartis, Roche, AbbVie, Amgen, AstraZeneca, Bayer, Biogen, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Celgene, Gilead, GlaxoSmithKline, Janssen, Lilly, Lundbeck, Merck, MSD (Merck Sharp & Dohme), Pfizer, Sanofi, Shire, Takeda, UCB & Vifor

Kontakt:

Sara Käch, Leiterin Kommunikation
Tel. 061 264 34 14, Mobile 079 208 16 33, sara.kaech@interpharma.ch


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