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Pharmaindustrie investiert stark in den Forschungsstandort Schweiz

Pharmaindustrie investiert stark in den Forschungsstandort Schweiz
Interpharma-Firmen in der Schweiz: Umsatz, Forschung und Export / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100002276 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Interpharma"
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Basel (ots) - Die Mitgliederfirmen von Interpharma gaben 2015 für Forschung und Entwicklung (F&E) weltweit über 90 Milliarden Franken aus, davon rund 7 Milliarden in der Schweiz. Damit investierten sie in der Schweiz rund doppelt so viel in F&E, wie sie hier Umsatz erzielten. Diese und weitere Informationen finden sich in der 23. Auflage des statistischen Standardwerks «Pharma-Markt Schweiz».

Triebfeder für alle Aktivitäten der Branche ist die Forschung. Die Mitgliederfirmen von Interpharma gaben dafür 2015 weltweit knapp 90 Milliarden Franken aus, davon rund 7 Milliarden in der Schweiz. Die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen überwiegen bei Weitem den Pharmaumsatz in der Schweiz. Rund doppelt so viel setzten die forschenden Pharmaunternehmen in der Schweiz für F&E ein, wie sie hier Umsatz erzielen. Der medizinische Fortschritt erfolgt in kleinen Schritten. Die laufende, schrittweise Innovation über Jahre hinweg führt zu wirksameren, sichereren und verträglicheren Medikamenten.

Pharma als Motor der Exportwirtschaft

Trotz der 2015 nach wie vor anhaltenden Krise im Euroraum konnte sich die Pharmaindustrie als Exportmotor der Schweizer Volkswirtschaft behaupten. Die Exporte pharmazeutischer Produkte beliefen sich auf über 70 Milliarden Franken. Sie machten damit über einen Drittel des Exportvolumens der Schweiz aus. Im Vergleich zum Vorjahr wurde aufgrund des starken Schweizer Frankens ein Rückgang um 0.6% verzeichnet. Der wichtigste Exportmarkt für pharmazeutische Produkte ist weiterhin Europa.

Medikamentenmarkt: Wachstum aufgrund neuer innovativer Medikamente

Der Medikamentenmarkt wuchs 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 5.3% auf rund 5.4 Milliarden Franken. In den vergangenen Jahren hatte der Markt stagniert. Geprägt wurde das Wachstum von neuen und innovativen Medikamenten, speziell gegen Hepatitis C, welche die Infektionskrankheit bei über 90% der Betroffenen heilen können. Zusammen mit anderen antiviralen Mitteln machte das Wachstum dieser Arzneimittelgruppe rund die Hälfte des gesamten Marktwachstums aus.

Weitere Informationen und die grafischen Darstellungen aus der Publikation «Pharma-Markt Schweiz 2016» sind auf der Interpharma-Website unter «Fakten und Statistiken» zu finden. Eine PDF-Version steht ebenfalls zum Download bereit.

Kontakt:

Sara Käch, Leiterin Kommunikation
Tel. 061 264 34 14, Mobile 079 208 16 33, sara.kaech@interpharma.ch


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