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Interpharma begrüsst Biogen-Entscheid für Investition in der Schweiz

Basel (ots) - Heute hat das US-Pharmaunternehmen Biogen eine Absichtserklärung unterzeichnet, in Luterbach im Kanton Solothurn insgesamt eine Milliarde Franken in eine neue Produktionsanlage für hoch innovative Medikamente zu investieren, die ab 2019 bis 400 Arbeitsplätze bieten soll. "Interpharma begrüsst den Investitions-Entscheid von Biogen. Er ist ein klares Zeichen für die Attraktivität des Standorts Schweiz und die wachsende Bedeutung der Pharmabranche für den Forschungs- und Werkplatz Schweiz", sagt Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni.

Dem Standort Schweiz Sorge tragen

Im global härter werdenden Standortwettbewerb und bei der gegenwärtigen Frankenstärke, die dem Werkplatz Schweiz zu schaffen macht, sind die Bekenntnisse globaler Pharmafirmen* zum Standort Schweiz keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, dass die Schweiz zu ihren Stärken hinsichtlich Rechtssicherheit, unbürokratischem Zugang zu wichtigen Exportmärkten, der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte und der steuerlichen Attraktivität Sorge trägt. "Für die Pharmabranche, die 54 Prozent ihrer Produkte in die Europäische Union (EU) exportiert, ist insbesondere der Erhalt der Bilateralen Verträge mit der EU zentral. Eine Gefährdung der Bilateralen muss bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative unbedingt vermieden werden", sagt Thomas Cueni.

Als ebenfalls entscheidend erachtet Interpharma die Unternehmessteuerreform III, die Ersatzmassnahmen für die heutige privilegierte Besteuerung der Holdinggesellschaften vorsieht. Hier gilt es, die steuerliche Attraktivität zu erhalten und weiter zu steigern.

* Die Absichtserklärung von Biogen steht in einer Reihe von bereits getätigten oder angekündigten Investitionen von Pharmafirmen am Standort Schweiz. So hat etwa Roche angekündigt, in Kaiseraugst für über eine halbe Milliarde Franken in Gebäude und Infrastrukturprojekte zu investieren. Zudem sind am Basler Hauptsitz in den nächsten zehn Jahren Investitionen von rund drei Milliarden Franken geplant, darunter der Bau eines weiteren Hochhauses, nachdem der erste Roche-Turm "Bau 1" bald in Betrieb genommen werden wird. Auch Novartis hat in den vergangenen Jahren grosse Investitionen in den Campus Basel getätigt sowie in Stein (AG) rund eine halbe Milliarde Franken in eine neue Produktionsanlage investiert. Im freiburgischen Bulle hat die belgische Pharmafirma UCB im letzten Herbst nach fast dreijähriger Bauzeit eine hochmoderne Produktionsanlage für biotechnologische Medikamente in Betrieb genommen, in die rund 300 Millionen Franken investiert wurden. Im Entlebuch hat die zum US-Konzern Merck Sharp & Dohme (MSD) gehörende Werthenstein BioPharma GmbH seit 2012 rund 50 Millionen Franken in neue Anlagen investiert. Das amerikanische Unternehmen Celgene hat letztes Jahr angekündigt, im Val de Travers im Kanton Neuenburg eine neue Produktionsstätte zu bauen, die 2018 in Betrieb gehen soll. Merck Serono hat im letzten Oktober in Aubonne (VD) ein neues Biotechkompetenzzentrum eröffnet.

Kontakt:

Thomas Cueni, Generalsekretär Interpharma
Mobile 079 322 58 17, thomas.cueni@interpharma.ch

Sara Käch, Leiterin Kommunikation
Tel. 061 264 34 14, Mobile 079 208 16 33, sara.kaech@interpharma.ch



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