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Neuauflage der Publikation Gesundheitswesen Schweiz

Basel (ots) - Die Gesundheitskosten sind 2008 wieder deutlich stärker gestiegen als in den vergangenen fünf Jahren. Der Anteil der Medikamente ist mit 10.1 Prozent der Gesundheitskosten weiter gesunken. Diese und weitere Informationen sind in der 30. Auflage des statistischen Standardwerks «Gesundheitswesen Schweiz 2011» zu finden.

Die Gesundheitskosten sind 2008 deutlich stärker gestiegen als in den vergangenen fünf Jahren und betrugen 58.5 Milliarden Franken. Damit hat sich der Trend eines verlangsamten Kostenwachstums nicht fortgesetzt. Der Anteil der Medikamente ist mit 10.1 Prozent der Gesundheitskosten weiter gesunken. Verschiedene Sparmassnahmen haben zu einem deutlichen Rückgang des Indexes der Medikamentenpreise geführt. Stark zugenommen haben gemäss BAG hingegen die Kosten, die durch Übergewicht verursacht werden. Im Jahr 2006 betrugen diese Kosten 5.7 Milliarden Franken. Die Kosten entstehen vor allem durch die Behandlung von Krankheiten, die massgeblich durch Übergewicht verursacht werden.

Erwartete Zunahme von Demenzkranken

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts betrug die mittlere Lebenserwartung eines Neugeborenen weniger als 50 Jahre. Dank verbesserter Hygiene, höheren Lebensstandards und einer qualitativ guten Gesundheitsversorgung hat sich die Lebenserwartung markant erhöht. Heute leben Männer ab Geburt im Schnitt 79.8 und Frauen 84.4 Jahre. Als typische Alterskrankheit gehört Alzheimer zu den Krankheiten, die aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung immer häufiger auftreten dürften. Den grössten Anteil der Demenzkosten machen mit 47 Prozent Heimaufenthalte aus, am zweitgrössten ist der Anteil, der indirekt durch die Pflege und Betreuung durch Angehörige entsteht.

Weitere Informationen und die grafischen Darstellungen aus der Publikation «Gesundheitswesen Schweiz» sind auf der Interpharma-Website unter «Fakten und Statistiken» zu finden. Die Broschüre kann als Publikation oder als CD-ROM gratis bezogen werden.

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