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Neue Medikamente sind kosteneffizient - Stellungnahme der Interpharma zur Untersuchung des Preisüberwachers

    Basel (ots) - Die heute veröffentlichte Untersuchung des Preisüberwachers zu den Medikamentenpreisen ist wenig überraschend. Dass die Kostenentwicklung bei Medikamenten vor allem auf Innovation zurückgeht, ist nicht neu. Denn erst dank neuer, innovativer Medikamente sind riesige Fortschritte bei der Behandlung von Krankheiten wie AIDS und Krebs möglich.

    Medikamentenpreise dürfen nicht isoliert betrachtet werden, wie dies die Untersuchung des Preisüberwachers Werner Marti tut. Entscheidend ist, welchen Nutzen Patientinnen und Patienten von einem Medikament haben, was sie also für den Preis bekommen. Neue Medikamente verbessern oft die Überlebenschancen und beschleunigen die Heilung. Sie helfen mit, an anderen Orten Kosten zu sparen, weil sie zu kürzeren Spitalaufenthalten und weniger Arztbesuchen führen.

    Aidsmedikamente sind ein typisches Beispiel. Sie sind teuer, aber kosteneffizient, weil sie bei vielen Menschen lebensrettend wirken und eine deutlich verbesserte Lebensqualität ermöglichen. 1994 starben in der Schweiz 686 Menschen an AIDS, im Jahre 2001 noch 110. Dies dank der Einführung der neuen Kombinationstherapie. Grosse Fortschritte sind auch in der Behandlung von verschiedenen Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Asthma erzielt worden.

    "Eine Studie, welche nur die Kostenentwicklung betrachtet, ist unvollständig," sagt Thomas Cueni, Generalsekretär der Interpharma. Neue Medikamente haben ihren Gegenwert in kürzeren Spitalaufenthalten, besserer Lebensqualität und rascherer Heilung. Bereits heute werden Medikamente nur kassenpflichtig, wenn ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit überprüft worden ist. Dass der Anteil der Medikamente an den Gesundheitskosten steigt, ist kein schweizerisches Phänomen, sondern die Folge des medizinischen Fortschritts zum Nutzen der Patienten.

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Kontakt:
Thomas B. Cueni
Generalsekretär Interpharma
Tel. +41/79/322'58'17



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