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Tierversuche sind auch weiterhin unverzichtbar

Basel (ots) - Tierversuche mag niemand. Dennoch können wir nicht ganz auf sie verzichten, zum Beispiel, wenn es darum geht, die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten zu gewährleisten. Auch die modernste Technologie kann das komplexe Zusammenspiel von Organen und Organsystemen in einem Lebewesen nicht vollständig nachbilden. Ein Forscher hat es einmal so ausgedrückt: „Computer und Zellkulturen haben keine Depressionen und keinen Durchfall. In der Schweiz werden rund zwei Drittel aller Versuchstiere in der industriellen Forschung und Entwicklung eingesetzt: bei der Untersuchung von Wirkstoffen, im Rahmen von gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen oder zur Erforschung von Krankheitsursachen und neuen Behandlungsmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen und Schweizer Tierschutzkreisen unterstützen und fördern die forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz seit über fünfzehn Jahren die Stiftung „Forschung 3R", welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Tierversuche durch Alternativen zu ersetzen (Replace), ihre Zahl zu Verringern (Reduce) oder die Versuche zu verbessern (Refine). Nicht zuletzt durch die konsequente Umsetzung des „3R-Konzepts" ist es gelungen, die Gesamtzahl der in der Schweiz pro Jahr eingesetzten Versuchstiere von nahezu zwei Millionen Tieren im Jahr 1983 um mehr als 75%, auf heute weniger als 500'000 Tiere zu reduzieren. Auch in Zukunft werden wir gewisse wichtige Fragestellungen nur dank dem Einsatz von Versuchstieren lösen können. Das ist ein hoher Preis für unsere Erkenntnisse über Lebensprozesse und für den medizinischen Fortschritt. Aber wir müssen uns der Frage stellen, ob das Leiden von Versuchstieren wirklich gleich zu gewichten ist, wie das Leiden von kranken Menschen - und ob dies auch dann noch gilt, wenn wir selbst oder uns nahe stehende Personen betroffen sind. Die Broschüre „Tiere, Versuchstiere, Tierversuche" - Im Spannungsfeld zwischen Mensch und Tier, sowie das Informationsblatt „Wissens- und Bedenkenswertes zu Tierversuchen und Versuchstieren" sind gratis erhältlich bei: Interpharma, Petersgraben 35, Postfach, 4003 Basel Tel.: +41/61/264'34'34, Fax: +41/61/264'34'35, info@interpharma.ch ots Originaltext: Interpharma Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Dr. Heinz K. Müller Pharma Information Kommunikationsstelle der Interpharma Petersgraben 35 Postfach 4003 Basel Telefon +41/61/264'34'41 Fax: +41/61/264'34'35 Mailto:info@interpharma.ch Internet: http://www.interpharma.ch

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