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Wenn's schneit, werden Vulkane schneller aktiv

Auf der Erde gibt es 18 Prozent mehr Vulkanausbrüche, sobald im Norden Winter herrscht. Dies liegt vor allem an den jahreszeitlich bedingten Veränderungen im globalen Wasserhaushalt, wie NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der November-Ausgabe (EVT 21.10.2005) berichtet. Britische Geologen haben errechnet, dass im Winter neun Billionen Tonnen Meerwasser in Form von Regen und Schnee auf die großen Landmassen fallen, die überwiegend im Norden liegen. Diese Last lässt den Nordpol saisonal um 3 Millimeter einsacken und als Ausgleich die Äquatorregion anschwellen. Durch diese Verformung wird dann das Magma mit verstärkter Kraft aus der Erdkruste gequetscht.


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