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easyJet plc („easyJet") und British Airways plc („British Airways"): Absichtserklärung für den Erwerb einer Option durch easyJet für die Uebernahme von Deutsche BA („DBA")

    Kloten (ots) - easyJet plc (LSE: EZJ) und British Airways plc (LSE: BAY) haben heute bekannt gegeben, dass sie eine Einigung über die Bedingungen erzielt haben, unter denen easyJet eine Option für die Übernahme der deutschen British Airways-Tochter DBA erhält. DBA besitzt eine Flotte von 16 Maschinen des Typs Boeing 737-300 und beförderte im Geschäftsjahr bis 31. März 2001 über drei Millionen Passagiere.

    - easyJet hat mit British Airways eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der easyJet eine Option für die Übernahme von DBA zu einem beliebigen Zeitpunkt bis zum 31. März 2003 erhält, mit Möglichkeit der Verlängerung durch easyJet bis zum 3. Juli 2003.

    - Als Gegenleistung für die Option hat sich easyJet verpflichtet, drei Manager zu DBA abzustellen, 5 Millionen Euro Investitionsausgaben für die Unterstützung des Übergangs von DBA zu einer Billigfluggesellschaft beizusteuern und zusätzlich 600.000 Euro pro Monat bis zur Ausübung der Option zu zahlen.  

    - Falls easyJet die Option ausübt, wird das Unternehmen einen weiteren Betrag zwischen 30 Millionen und 39 Millionen Euro an British Airways zahlen (je nach Zeitpunkt der Ausübung der Option).

    - Der deutsche Markt bietet wesentliche Wachstumschancen für easyJet, und die Übernahme von DBA und ihre Umstrukturierung zu einer Billigfluglinie stellen wahrscheinlich die beste Strategie für den Einstieg von easyJet in den deutschen Markt dar.

    - Durch die Übernahme von DBA würde easyJet sofort über ein bedeutendes deutsches Netzwerk sowie das Personal, die Systeme und die Infrastruktur für dessen Betrieb verfügen.

    - Im Geschäftsjahr bis 31. März 2001 erzielte DBA einen Umsatz von 344 Millionen Euro und beförderte über drei Millionen Passagiere. DBA betreibt Linienflüge auf sieben innerdeutschen Routen. Die Gesellschaft betreibt täglich 130 Flüge, besitzt eine Flotte von 16 Maschinen des Typs Boeing 737-300 und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.

    - easyJet und British Airways haben sich verpflichtet, bis zum 30. Juni 2002 verbindliche Dokumente zu erstellen, die der Absichtserklärung Rechtswirkung verleihen.

    Ray Webster, Chief Executive von easyJet, erklärte:

    „Deutschland ist der grösste Inlandsflugmarkt in Europa. Im Vergleich zu Grossbritannien wird dieser Markt aber nur sehr geringfügig durch Billiganbieter bedient. Wir sind daher überzeugt, dass der deutsche Markt das Potenzial hat, sich zu einem der wichtigsten europäischen Märkte für Billigfluglinien zu entwickeln, und wir wollen an dieser Entwicklung teilhaben.

    Diese Vereinbarung gibt uns die Möglichkeit, easyJet in einem Schritt als grössten Billigfluganbieter in Deutschland zu etablieren und unsere Wachstumschancen zu erhöhen.

    Durch den Erwerb einer Option für die Übernahme von DBA haben wir uns den erforderlichen Spielraum geschaffen, in dem wir über einen vollständigen Kauf der Fluglinie nachdenken können. Wir werden die Zeit, die uns durch die Option zur Verfügung steht, nutzen um sicherzustellen, dass die Übernahme gut geplant ist und den Interessen unserer Aktionäre sowie der Mitarbeiter und Kunden beider Organisationen entspricht."

    Roger Maynard, Chairman von DBA, erklärte:

    „Die Zukunft von DBA liegt im Billigmarktsegment und die Absicht von easyJet zur Übernahme ist ein Vertrauensvotum für DBA. Der Schwerpunkt von DBA im innerdeutschen Markt bedeutet, dass es keine strategischen Gründe mehr gibt, DBA im British Airways-Konzern zu halten. Dieses Geschäft wird uns auch die Möglichkeit geben, uns weiterhin auf den Full-Service-Betrieb zu konzentrieren. Die Entscheidung zum Verkauf von DBA steht im Einklang mit dem Massnahmenpaket „Future Size and Shape" von British Airways, mit dem die Kosten reduziert und das Gesamtgeschäft wieder in die Gewinnzone geführt werden soll."

    Credit Suisse First Boston agiert als Finanzberater für easyJet.

    Anmerkungen:

    DBA wurde 1992 gegründet. Die Gesellschaft bedient sieben der elf Hauptlinien innerhalb Deutschlands und hat soeben ihre Absicht bekannt gegeben, im Juni eine Linie München-Malaga einzurichten. Sie fliegt von zwei Luftdrehkreuzen aus: Berlin Tegel und München. Die Gesellschaft betreibt täglich 130 Flüge und bedient Linien mit mindestens sieben Flügen pro Tag.

ots Originaltext: easyJet Switzerland
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