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SDA-Generalversammlung im Zeichen der Stabilität
Nationale Nachrichtenagentur gerüstet für veränderte Medienlandschaft

    Bern (ots) - Die SDA-Generalversammlung vom nächsten Donnerstag steht im Zeichen der Stabilität. Mit der Vergrösserung des Verwaltungsrates und der geplanten Zuwahl von Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino bildet die nationale Nachrichtenagentur in ihrem obersten Gremium die Schweizer Medienlandschaft ab und ist damit trotz schwierigem Geschäftsgang gerüstet für die Zukunft.

    In einem sich rasch verändernden Medienumfeld bleiben Strukturen und Aktionariat der SDA stabil. Die nationale Nachrichtenagentur kann dank einer starken Verankerung in den Schweizer Medienhäusern zuversichtlich in die Zukunft schauen. Vor diesem Hintergrund schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vor, die bisher auf fünf bis sieben festgesetzte Zahl der Verwaltungsräte neu mit "mindestens fünf" zu definieren. Damit soll Gewähr bestehen, dass auch in Zukunft grosse und kleine Medienunternehmen aus verschiedenen Landesteilen das Geschick der SDA bestimmen können.

    Alle VR-Mitglieder bleiben, Supino will kommen

    Sämtliche bisherigen Verwaltungsräte stellen sich der Wiederwahl. Als Präsident wird Hans Heinrich Coninx erneut kandidieren. Er wurde noch in der Funktion als Präsident des Verbandes Schweizer Presse an die Spitze der SDA gewählt und fungiert seit er als Verbandspräsident von Hanspeter Lebrument abgelöst worden ist, als unabhängiger Vertreter im SDA-Verwaltungsrat.

    Hanspeter Lebrument, aktueller Präsident des Verbandes Schweizer Presse, vertritt gleichzeitig die Interessen der kleineren und mittleren Verlagshäuser. Die NZZ ist mit CEO Albert P. Stäheli im SDA-VR vertreten, die SRG mit Gérard Tschopp. Matthias Hagemann (Radio Basilisk) bringt die Sichtweise der privaten Radiostationen ins Gremium ein. Die Romandie ist mit Eric Hoesli von Edipresse und Albert Noth (Imprimerie Saint-Paul) vertreten.

    Neu in den Verwaltungsrat gewählt werden möchte Pietro Supino , Verwaltungsratspräsident der Tamedia. Damit soll der grösste Einzelaktionär und Einzelkunde der SDA direkt und angemessen im SDA- VR eingebunden sein. "Tamedia strebt aber innerhalb der SDA keine beherrschende Position an", teilte Pietro Supino dem Verwaltungsrat vor seiner Wahl mit. Das Unternehmen möchte aber mit einer prominenten Besetzung ihres Vertreters die Bedeutung, die Tamedia der SDA zumisst, unterstreichen.

    Schwieriges 2009, noch schwierigeres 2010

    Die übrigen statutarischen Geschäfte stehen im Zeichen des schwierigen Geschäftsjahres 2009 und des noch schwierigeren 2010. Die SDA-Gruppe hat im letzten Jahr die Krise in der Medienbranche mit voller Wucht zu spüren bekommen. Das Verschwinden zahlreicher Gratiszeitungen liess den Konzerngewinn stark schrumpfen. Im laufenden Geschäftsjahr zeichnen sich rote Zahlen ab.

    Details zum Geschäftsjahr sind im Geschäftsbericht ersichtlich, der unter www.sda.ch heruntergeladen werden kann.

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