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AMD gibt Zahlen für das 3. Quartal 2001 bekannt

Preisverfall führt zu geringeren Umsätzen trotz Rekordverkäufen von AMD AthlonTM und AMD DuronTM Prozessoren

    Sunnyvale (ots) - AMD (NYSE: AMD) hat heute die Ergebnisse für das
Quartal bekannt gegeben, das am 30. September 2001 endete. Der
Netto-Umsatz für das dritte Quartal 2001 betrug $ 765.870.000, 22
Prozent weniger verglichen mit $ 985.264.000 im zweiten Quartal 2001.
AMD verzeichnete einen Umsatz von
    
    $ 1.206.549.000 im dritten Quartal 2000.
    
    Ohne einmalige Ausgaben betrug der pro forma Netto-Verlust für das
Quartal $ 97.424.000 oder $ 0,28 pro Aktie. Der pro forma
Netto-Verlust beinhaltet nicht die Auswirkungen der
Unternehmensrestrukturierung und andere Sonderausgaben in Höhe von $
89,3 Millionen sowie zusätzlichen Inventar-Belastungen in Höhe von $
6,9 Millionen. Diese Ausgaben stehen im Zusammenhang mit den bereits
angekündigten Plänen des Unternehmens, Wafer-Fabriken zu schließen
und solche Produktions- und Verwaltungsaktivitäten zu reduzieren, die
hauptsächlich AMDs Foundry (oder Auftragsfertigung) Geschäft dienen.
Ferner sind im pro forma Netto-Verlust nicht die Ausgaben in Höhen
von $ 22 Millionen enthalten, die auf Investitions-Sonderbelastungen
zurückzuführen sind. Die Summe der pro forma Korrekturen, ohne
Steuer-Gutschriften, beläuft sich auf $ 89.5 Millionen.
    
    Nach den amerikanischen GAAP Regeln (generally accepted accounting
principles) betrug der Netto-Verlust insgesamt $ 186.929.000 oder $
0,54 pro Aktie bei 354.044.000 Millionen im Umlauf befindlichen
Aktien. Im zweiten Quartal 2001 verzeichnete AMD einen Gewinn von $
17.352.000 oder $ 0,05 pro "verwässerter" Aktie.
    
    Der Netto-Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 betrug
$ 2.939.8881.000, verglichen mit $ 3.269.015.000 in den ersten neun
Monaten des Vorjahres. Das ist ein Rückgang um 15 Prozent. Der pro
forma Netto-Gewinn für die ersten neuen Monate des Jahres betrug $
44.766.000 oder $ 0,13 pro "verwässerter" Aktie. Im gleichen Zeitraum
des Vorjahres betrug der Gewinn $ 615.792.000 oder $ 1,81 pro
"verwässerter" Aktie.
    
    Der Netto-Verlust der ersten neun Monate 2001 betrug damit nach
den GAAP Regeln $ 44.739.000 oder $ 0,14 pro Aktie. Der Netto-Gewinn
der ersten neun Monate 2000 betrug 805.058.000 oder $ 2,36 pro
verwässerter Aktie.
    
    Die Umsätze der Memory Group gingen im dritten Quartal um 34
Prozent auf $ 210 Millionen zurück. Grund dafür waren die anhaltende
Schwäche im Kommunikationssektor und hohe Lagerbestände bei
Großkunden.
    
    Das Unternehmen hat erneut Rekord-Stückzahlen von AMD AthlonTM und
AMD DuronTM Prozessoren verkauft. Mit 7,7 Millionen verkaufter
Prozessoren im dritten Quartal 2001 erreichte AMD einen ähnlichen
Rekordwert wie im Vorquartal. Angesichts eines sehr aggressiven
Wettbewerbs sank der ASP (Durchschnittspreis) für  PC Prozessoren
allerdings um 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
    
    "In einem sehr schwachen PC Markt und trotz der Versuche unseres
Hauptkonkurrenten, uns zu stoppen, haben wir unseren Marktanteil von
rund 22 Prozent gehalten", sagte W.J. Sanders III, Chairman und Chief
Executive Officer des Unternehmens. "Diese Versuche schlugen fehl da
die Leistungsschwächen von PCs, die auf Intels Pentium(r) 4
Prozessoren basieren, immer offensichtlicher wurden. Allerdings
hatten Intels drastische Preissenkungen und seine mit erheblichen
Geldern ausgestatteten Marketing Programme den Effekt, das der ASP
von PC Prozessoren in den Märkten fiel, in denen wir miteinander
konkurrieren."
    
    "Im Laufe des Quartals begann AMD mit der Auslieferung des
neuesten Mitglieds unserer AMD Athlon Prozessorfamilie, dem AMD
AthlonTM XP Prozessor, der auf dem "Palomino"-Kern beruht. AMD Athlon
XP Prozessoren wurden entwickelt, um höchste Leistungen auf Desktop
PCs mit dem neuen Microsoft(r) Windows(r) XP Betriebssystem zu
erzielen.  Der AMD Athlon XP Prozessor schlägt jeden anderen PC
Prozessor der Welt und realisiert damit das volle Potenzial eines
PCs, der mit Microsoft Windows XP läuft", so Sanders weiter.
    
    "Anfang der Woche veröffentlichte AMD auf dem Microprocessor Forum
in San Jose Details der Architektur der achten Generation von
Mikroprozessoren von AMD, deren Einführung für Ende kommenden Jahres
geplant ist. Die sogenannte "Hammer"-Familie wird über einen On-Chip
Memory Controller verfügen sowie einen hoch skalierbaren Systembus,
der auf  AMDs HyperTransport(tm) Technologie aufsetzt. Diese
Technologie ermöglicht, dass Chips in einem PC-System bis zu 24mal
schneller als mit herkömmlichen Technologien miteinander
kommunizieren können. Wir glauben, dass wir mit dem "Hammer" unsere
Leistungsführerschaft bei PC Prozessoren weiter verteidigen werden."
    
    "AMDs Mitarbeiter weltweit haben auf die Terrorangriffe auf New
York und Washington mit Bravour reagiert. Auch wenn die Transportwege
nach den Angriffen unterbrochen waren, hat AMD alle Verpflichtungen
gegenüber seinen Kunden erfüllen können", schloss Sanders.
    
    Das Unternehmen gab ferner bekannt, dass es im Quartal 6.3
Millionen AMD Aktien wiedererworben hat.
    
    Ausblick
    
    Die folgenden Stellungnahmen basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Sie sind in die Zukunft projiziert und können deshalb
deutlich von tatsächlichen Entwicklungen abweichen. Der gegenwärtige
Ausblick basiert auf folgenden Annahmen: Die Nachfrage nach Flash
Memory Produkten durch neue Kunden wiegt die anhaltende
Nachfrageschwäche von den Kunden im Kommunikationssektor auf, deren
Lagerbestände zu hoch sind. Genauere Vorhersagen sind aufgrund der
allgemeinen Ungewissheit in der Wirtschaft und eines generell
schwachen Konsumenten-Vertrauens schwierig. Deshalb geht AMD davon
aus, dass der Umsatz der Memory Group im vierten Quartal unverändert
bleibt oder bis zu zehn Prozent gegenüber dem dritten Quartal
ansteigt.
    
    Das Unternehmen geht ferner davon aus, dass die normale saisonale
Belebung des PC Geschäfts im vierten Quartal durch die globale
wirtschaftliche Unsicherheit und das damit einhergehende zögernde
Konsumenten-Verhalten  gedämpft wird.
    
    Es wird erwartet, dass die Zahl der verkauften PCs im vierten
Quartal 2001 nur gering über der Zahl des dritten Quartals liegt. Die
Erfolge der AMD Athlon Prozessoren legen jedoch nahe, dass die Zahl
der verkauften AMD PC Prozessoren weiter steigen wird.
    
    Im laufenden Quartal erwartet das Unternehmen deshalb erneut
Rekord-Verkaufszahlen für die AMD Athlon und AMD Duron Prozessoren.
Aufgrund der gestärkten Position im Wettbewerb erwartet das
Unternehmen ferner, dass der Preisverfall sich nicht in dem Maße
weiter fortsetzt und der Umsatz vergleichbar mit dem dritten Quartal
2001 sein wird oder sogar um bis zu 10 Prozent steigt.
    
    Wenn die gegenwärtigen Rahmenbedingungen fortbestehen und AMDs
Umsätze aus dem Foundry Geschäft und mit anderen Halbleiterprodukten
weiter zurückgehen, erwartet das Unternehmen, dass die Umsatz nicht
ansteigt oder das der Zuwachs im einstelligen Prozentbereich liegt.
    
    Umsätze dieser Größenordnung würden nicht die Kosten decken.
Deshalb geht das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass das
vierte Quartal mit einem operativen Verlust endet.
    
    Cautionary Statement
    
    This release contains forward-looking statements, which are made
pursuant to the safe harbor provisions of the Private Securities
Litigation Reform Act of 1995. Investors are cautioned that
forward-looking statements in this release involve risks and
uncertainty that could cause actual results to differ materially from
current expectations. Risks include the possibility that global
business and economic conditions will worsen, and that consumer
confidence will continue to decline, resulting in lower than expected
sales in the quarter; that Intel Corporation pricing, marketing
programs, product bundling, new product introductions or other
activities targeting the company's processor business will prevent
attainment of the company's current PC processor sales plans; that
demand for personal computers and, in turn, demand for the company's
seventh-generation PC processors will be lower than currently
expected; that demand from new customers for the company's flash
memory products will be lower than currently ex
    pected; that changes in customer needs will dampen anticipated
demand for the company's flash memory products; that the company will
not continue to be successful in ramping production of the company's
highest-performance AMD Athlon processors in Fab 30 in Dresden,
Germany; and that the company will not be able to maintain or grow
revenues in the current quarter consistent with its current forecast.
We urge investors to review in detail the risks and uncertainties in
the company's Securities and Exchange Commission filings, including
but not limited to the report on Form 10-K for the year ended
December 31, 2000, and the report on Form 10-Q for the quarter ended
July 1, 2001.
    
AMD im www: www.amd.com/news/news.html
    
ots Originaltext: AMD
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Jens Drews
AMD Public Relations Manager, Europa
Tel.: +49 (351) 2771010
E-Mail: Jens.Drews@amd.com
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