GfK Gruppe

euro adhoc: GfK AG
Quartals- und Halbjahresbilanz
GfK Gruppe wächst im zweiten Quartal 2007 verhaltener als erwartet

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Quartalsbericht

01.08.2007

Ad-hoc-Mitteilung:

GfK Gruppe wächst im zweiten Quartal 2007 verhaltener als erwartet

Die GfK Gruppe wird das erste Halbjahr 2007 voraussichtlich mit einem Umsatz von rund 554 Millionen  EUR abschließen und damit eine Steigerung von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr (534,4 Millionen EUR) erzielen. Das organische Wachstum beträgt voraussichtlich knapp 5 Prozent. Das angepasste operative Ergebnis wird im ersten Halbjahr mit 63,5  Millionen Euro das vergleichbare Vorjahresergebnis in Höhe von 63,8 Millionen Euro annähernd erreichen. Das entspricht einer Marge von 11,5 Prozent gegenüber 11,9 Prozent zum Vorjahreshalbjahr. Das EBIT für das erste Halbjahr wird voraussichtlich knapp 55 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 55,4 Millionen Euro) betragen.

Das zweite Quartal 2007 entwickelte sich wie folgt: Der Umsatz erreichte rund 292 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahresquartal wurden 285,9 Millionen Euro erzielt. Das angepasste operative Ergebnis beträgt knapp 39 Millionen Euro nach 42,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal wird das EBIT rund 34 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 38,9 Millionen Euro) betragen.

Die Quartalsentwicklung ist vor allem auf einen verhaltenen Verlauf in den Geschäftsfeldern Custom Research und HealthCare zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Custom Research hat sich die Krise einiger US-Automobilhersteller dahingehend ausgewirkt, dass Verträge im syndizierten Geschäft in den Regionen Nordamerika und Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika nicht verlängert wurden. Der Umsatzausfall wird unmittelbar ergebniswirksam. Durch diese Effekte hat sich die Margenstruktur des Geschäftsfeldes verändert. Deshalb liegt es in der Ergebnisentwicklung hinter den vergleichbaren Vorjahreszeiträumen zurück. Andere Bereiche im Geschäftsfeld Custom Research erfreuen sich eines gesunden Zuwachses.

Das Geschäftsfeld HealthCare liegt aufgrund einer Stagnation des Markforschungsbudgets der Pharmaindustrie in den Regionen Nordamerika und Westeuropa/Mittlerer Osten/Afrika hinter den Erwartungen zurück. In England hat zudem aufgrund der unbefriedigenden Entwicklung einer Tochtergesellschaft ein Managementwechsel statt gefunden.

Die Geschäftsfelder Consumer Tracking und Media haben sich im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Deutlich besser als erwartet wird das Geschäftsfeld Retail and Technology im Umsatz und operativen Ergebnis abschneiden.

Für das laufende Gesamtjahr ist die Auftragssituation weiterhin insgesamt gut. Die Summe aus Auftragsbestand und -eingang und den bereits fakturierten Umsätzen liegt bei 76,1 Prozent und damit 1,9 Prozentpunkte über dem anteiligen Vorjahreshalbjahr, wo sie bei 74,2 Prozent lag.

Die Gesellschaft hält ihre Jahresziele derzeit für noch in etwa erreichbar: Das Umsatzwachstum soll mindestens 5 Prozent erreichen und die Marge (angepasstes operatives Ergebnis) bei bis zu 13,5 Prozent liegen.

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ots Originaltext: GfK Gruppe
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