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Zürich (ots) - Der Publikumsrat SRG.D beschäftigte sich in der August-Sitzung einerseits mit «Tama ...

GfK Gruppe

Konsumklima: Hoffnung auf den Konjunkturaufschwung
Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2005

    Nürnberg (ots) - Die Stimmung deutscher Verbraucher hat sich im Oktober gebessert. Die Befragung zum Konsumklima fand in der ersten Oktoberhälfte statt - also nach der Bundestagswahl und zu einem Zeitpunkt, als sich bereits abzeichnete, dass eine große Koalition die derzeit wahrscheinlichste Alternative ist, eine stabile Regierung zu bilden. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Verbraucher die anvisierte neue Regierung positiv beurteilen.

    Bereits zum dritten Mal in Folge legte der Indikator, der die Erwartungen der Bundesbürger hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erfasst, deutlich zu. Er liegt mit 1,4 Punkten zum ersten Mal seit Februar 2004 wieder über dem Wert Null. Nachdem der Indikator Einkommenserwartung im Vormonat noch etwas zurückgegangen war, legte er im Oktober um 6,5 Punkte zu und stieg damit auf einem Wert von minus 5,1 Punkten. Im Sog verbesserter Einkommensaussichten hat sich auch der Indikator Anschaffungsneigung im Oktober wieder etwas erholt. Mit einem Plus von 3,2 Punkten auf einen Wert von minus 10,2 Punkten hat er den starken Verlust des Vormonats in Höhe von knapp 9 Punkten jedoch nur geringfügig ausgeglichen.

    Der allgemein verbesserten Stimmung im Oktober ist es zu verdanken, dass auch der Konsumklimaindikator steigt. Für November prognostiziert der Indikator einen Wert von 3,4 Punkten nach 3,1 Punkten für den Vormonat.

    Die aktuelle Entwicklung könnte ein Hinweis darauf sein, dass das Weihnachtsgeschäft ein wenig die im Jahr 2005 weitgehend ausgebliebene Konsumlust beleben könnte. Ob und wie weit das zu einem wirklichen Stimmungswandel über das Jahresende hinaus führt, wird allerdings davon abhängen, ob es der neuen Regierung gelingt, überzeugend aufzuzeigen, wie sie die Wende in der Wirtschaftsentwicklung und auf dem Arbeitsmarkt sowie in der Sanierung des Staatshaushalts angehen will.


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