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Stimmungsumschwung weiterhin ungewiss - Ergebnisse der GfK-Konsumklima-Studie im März 2004

Nürnberg (ots) - Der Funken Hoffnung, den die deutschen Verbraucher in der Februarumfrage zum Konsumklima verbreiteten, ist wieder erloschen. Nachdem die Bürger sich im Hinblick darauf, was sie von der Konjunkturentwicklung erwarten, im Februar hoffnungsvoll geäussert hatten, schwand ihr Optimismus im März wieder dahin. Ähnlich gilt das auch für die Erwartungen an die persönliche Einkommensentwicklung. Dagegen blieb die Bereitschaft, in der nächsten Zeit grössere Anschaffungen zu tätigen, in etwa gleich - allerdings auf einem Niveau, das immer noch weit unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Der Gesamtindikator Konsumklima setzt seine seit Monaten anhaltende Seitwärtsbewegung fort. Die Stimmung der Verbraucher spiegelt damit erstmals seit vier Monaten wieder eine ähnliche Einschätzung wider, wie sie die Finanzanalysten (ZEW-Konjunkturerwartungen) sowie die Unternehmen (ifo-Geschäftsklima) äusserten. Wie diese sind die Konsumenten im März auch der Meinung, dass es aktuell um die Konjunkturaussichten in Deutschland nicht besonders gut bestellt ist. Alle drei Studien zeigen damit übereinstimmend, dass trotz hoffnungsvoller Entwicklung fundamentaler wirtschaftlicher Indikatoren die Stimmung schlecht ist und dass man durchweg an einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft zweifelt. Um die Konsumlust der Deutschen ist es also immer noch nicht gut bestellt. Und es sieht so aus, als werde sich in den nächsten Monaten daran auch nichts prinzipiell ändern. Die oben beschriebene Verunsicherung - sowohl allgemein als auch im Hinblick auf die persönliche Lage - und die anhaltend schwache Arbeitsmarktsituation verhindern einen grundsätzlichen Stimmungsumschwung. Darüber hinaus tragen die Diskussionen um die Umgestaltung der Bundesagentur für Arbeit und der ersten Berichte über Umstellungsprobleme nicht dazu bei, die Verbraucher davon zu überzeugen, dass eine arbeitsmarktpolitische Besserung in Sicht ist. ots Originaltext: GfK Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Dr. Ulrike Schöneberg Tel. +49/911/395-2645 E-Mail:ulrike.schoeneberg@gfk.de Internet: http://www.gfk.de

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