Max Schmidheiny Stiftung

Weiterentwicklung der Aktivitäten der Max Schmidheiny-Stiftung mit dem thematischen Fokus "Unternehmertum und Risiko" - Stiftung einer Max-Schmidheiny-Professur an der Universität St. Gallen geplant

    St. Gallen (ots) - Die Max Schmidheiny-Stiftung rückt unter dem Leitgedanken "Unternehmertum und Risiko" das Engagement für die Stärkung der Beziehungen Wirtschaft-Politik-Gesellschaft ins Zentrum ihrer Aktivitäten. Sie wird eine Initiative ins Leben rufen, die den Austausch der jüngeren Generation von Unternehmern, Politikern und Vertretern der Zivilgesellschaft stärkt, und plant, in der Tradition des Max Schmidheiny-Freiheitspreises eine Max Schmidheiny-Professur an der Universität St. Gallen zu stiften.

    Seit ihrer Gründung 1978 ist die Max Schmidheiny-Stiftung der Förderung einer freiheitlichen und sozialen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verpflichtet. In den vergangenen 25 Jahren zeichnete sie mit der Verleihung ihres Freiheitspreises Persönlichkeiten und Institutionen für hervorragende wissenschaftliche, politische und unternehmerische Leistungen zur Wahrung der individuellen Freiheit und Selbstverantwortung aus. Unter den Preisträgern befinden sich die Ökonomen Jagdish Bhagwati und Hernando de Soto, wegweisende Unternehmer wie Nicolas Hayek, Hans Merkle oder Jorma Ollila sowie Politiker von Gaston Thorn, Hanna Suchocka, Romano Prodi bis Kofi Annan. Die vielfältigen Wirkungsfelder der geehrten Persönlichkeiten und die Preise für Institutionen wie das Internationale Komitee des Roten Kreuzes, Radio Free Europe oder den Economist reflektieren den Willen des Stifters, besonderem Engagement für Freiheit in einem umfassenden gesellschaftlichen Sinne Nachachtung zu verschaffen.

    Vor dem Hintergrund eines politischen und gesellschaftlichen Umfeldes, das tiefgreifenden Wandel erfahren hat, sowie in der Absicht, zu der Entwicklung der Gesellschaft auch in Zukunft einen massgeblichen Beitrag zu leisten, hat die Max Schmidheiny-Stiftung beschlossen, ihre Aktivitäten weiterzuentwickeln. In der Nachfolge des Freiheitspreises wird sie die aktive Auseinandersetzung mit der Rolle der Wirtschaft im ordnungspolitischen Rahmen in den kommenden Jahren besonders auf das Thema "Unternehmertum und Risiko" fokussieren. Dabei wird sie die seit ihrer Gründung bestehende enge Verbundenheit mit der Universität St. Gallen und dem International Students' Committee (ISC) aufrechterhalten und intensivieren.

    In Bezugnahme auf das Generalthema des 34. ISC-Symposiums "Challenges to Growth and Prosperity" betonte Dr. h.c. Thomas Schmidheiny, Mitglied des Stiftungsrates, die ungebrochene Bedeutung der Freiheit als Leitgedanken für eine heutige Gesellschaft, die sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sieht, und in der unternehmerische Wertschöpfung gewandelten Paradigmen unterliegt. Er blickte zurück auf die an Höhepunkten reiche Geschichte des Freiheitspreises und setzte sich mit dem heutigen Umfeld des Unternehmers kritisch auseinander.

    Aus der Überzeugung, dass eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nur bestand haben kann, wenn sie sich durch hohes gegenseitiges Verständnis und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auszeichnet, wird die Max Schmidheiny-Stiftung in den nächsten Monaten eine Initiative ins Leben rufen, die den konstruktiven, themenbezogenen Austausch der jüngeren Generation von Unternehmern, Politikern und Vertretern der Zivilgesellschaft stärkt.

    Um die wissenschaftliche Diskussion zu befruchten, plant die Max Schmidheiny-Stiftung, in der Tradition der 25-jährigen Verleihung des Freiheitspreises eine Max Schmidheiny-Professur an der Universität St. Gallen zu stiften. Die Professur soll vertiefte Forschung und wissenschaftlich fundierte Diskussionsbeiträge in Bereichen ermöglichen, denen für die Zukunftssicherung einer liberalen Ordnung hohe Bedeutung zukommt. Darüber hinaus soll sie auch als Zeichen für die Verbindung zwischen der Universität St. Gallen und der Max Schmidheiny-Stiftung stehen. Max Schmidheiny-Stiftung an der Universität St. Gallen

    Weitere Informationen: http://www.ms-foundation.org sowie
                                         http://www.isc-symposium.org

ots Originaltext: Max Schmidheiny-Stiftung
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Max Schmidheiny-Stiftung
an der Universität St. Gallen
Postfach 1045
CH-9001 St. Gallen
Tel.         +41/71/227'20'20
E-Mail:    pr@ isc-symposium.org
Internet: http://www.ms-foundation.org sowie
Internet: http://www.isc-symposium.org



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