Säntis-Schwebebahn AG

Säntis-Schwebebahn AG macht Quantensprung in die Zukunft
Aktionäre stimmen Kapitalerhöhung und Verdoppelung des Aktienkapitales zu

Herisau (ots) - Die Säntis-Schwebebahn AG legt 24'000 Namenaktien zur Zeichnung auf und will damit ihr Aktienkapital verdoppeln. Die Aktionäre stimmten den beiden Anträgen des Verwaltungsrates mit über dreiviertel Mehrheit zu und gaben damit auch grünes Licht zum kompletten Neubau des Berghotels Schwägalp. Die Aktien sind ab sofort zur Zeichnung frei. Warum nicht auch einmal ein Stück Säntis als besonderes, schweizerisches Weihnachtsgeschenk erwerben?

Die ausserordentliche Generalversammlung der Säntis-Schwebebahn AG vom 14. November machte es deutlich: In der Tourismusbranche tätige Schweizer Unternehmen stehen infolge des hohen Frankenkurses vor grossen Herausforderungen. Mit 33 Millionen Franken will sich die Destination Schwägalp-Säntis diesem neuen Challenge stellen. Der komplett neu organisierte Gastronomiebereich auf der Schwägalp soll für Seminare und Firmenangebote noch attraktiver werden. Die klassischen Vorzugsangebote für Familien, Tagesausflügler oder Biketouren werden nicht nur beibehalten, sondern erweitert. Jetzt haben Kleinaktionäre die Möglichkeit, einen Teil vom Säntis zu erwerben. Verwaltungsratspräsident Hans Höhener visioniert deshalb: "In 40 Tagen ist Weihnachten und ich würde mir wünschen, dass viele Familien sich ein Stück Schweiz in Form einer Säntis-Aktie schenken!" Er resümiert: "Investitionen in den Tourismus sind Investitionen in die Wirtschaft vor Ort."

Die Säntis-Schwebebahn AG ist eine klassische Kleinaktionär AG. Von 7'500 Aktionären besitzen 5'000 eine einzige Aktie. Nur 136 Aktionäre besitzen mehr als 20 Aktien. Verwaltungsratspräsident Hans Höhener: "Schön wäre es, wenn jeder bisherige Aktionär sein Portefeuille verdoppeln würde."

33,4 Mio. Franken werden investiert, davon 15 Millionen in ein neues Hotel

Die grosse Dreifachturnhalle des Sportzentrums Herisau war mit den anwesenden 580 Aktionären bis auf den letzten Platz besetzt. Sie vertraten zusammen mit den vorgängig schriftlich eingegangenen Wahlzetteln 10'848 Aktienstimmen. Die geplante Finanzierung der Grossprojekte wird in zwei Schritten erfolgen. Eine erste ordentliche Kapitalerhöhung von maximal 24'000 voll liberierten Namenaktien soll bis zum 14. Februar 2012 abgeschlossen werden. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 25. Januar 2012. Damit sollen kurzfristig rund 13 Mio. Franken Eigenkapital beschafft werden. Dieser Antrag wurde mit 8'575 Stimmen gut geheissen (2'281 Nein / 0 Enthaltungen / 78.99% Ja-Stimmen).

Der Verwaltungsrat erhielt ausserdem die Kompetenz, innerhalb der nächsten zwei Jahren eine genehmigte Kapitalerhöhung von weiteren 12'000 voll liberierten Namenaktien durchzuführen. Dieser Antrag erhielt 8'463 Stimmen (2380 Nein / 9 Enthaltungen) (78,01% Ja-Stimmen).

Alle Aktien mit einem Nennwert von CHF 50.-- werden zu einem Ausgabepreis von CHF 1'000.- angeboten. Damit soll ein möglichst hoher Eigenfinanzierungsgrad erreicht werden. Bei beiden Kapitalerhöhungen kann ein Bezugsrecht bestehender Aktionäre mit einem Zeichnungspreis von 800.- Franken pro weitere Aktie ausgeübt werden.

Die nicht durch diese Kapitalerhöhungen realisierbaren Investitionsvolumina sind bereits durch Kreditbestätigungen von Banken zugesagt. Von den erwarteten 33,4 Mio. Franken werden 18,4 Mio. für Ersatzbauten aufgewendet und rund 15 Mio. Franken in ein komplett neues Hotel investiert. Der neue Gebäudekomplex umfasst Räumlichkeiten für Gästeberatung, Gastronomie, Hotellerie, Tagungen, Infrastruktur und Logistik.

Vision wird Realität

Seilbahnen und Gastronomieunternehmen in natürlich belassenen Erholungsgebieten sind ein wichtiger Motor für die Tourismusbranche. Gerade in Zeiten, in denen die Schweizer Tourismusindustrie unter dem starken Franken und günstigen Konkurrenzangeboten im nahgelegenen Ausland leidet, sind Visionen und neue Konzepte gefragt. VR-Präsident Hans Höhener stellte in seiner Rede fest, dass die Aktionäre schon früher mit visionären Entscheiden zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben: "2007 haben Sie beschlossen, dass die Säntis-Schwebebahn AG auf die Ausschüttung von Dividenden verzichtet. Deshalb stehen wir heute schuldenfrei frei da und unsere Eigenkapitalquote ist auf einen Spitzenwert von 74% gestiegen."

Mit der Neugestaltung der Schwägalp und den Investitionen in die Bahn sowie die Bergstation wird die Region Säntis als Naherholungsgebiet beträchtlich an Attraktivität gewinnen. Mit dem nun realisierbaren Projekt können die Bedürfnisse für Ausflugs- und Tagesgäste mit entsprechender Publikums-, Informations- und Gastroinfrastruktur umfassend gedeckt werden. Letztere erfährt sogar noch eine Optimierung durch ein neues Dreistern-Plus-Hotel mit 52 Zimmern.

http://blog.buero10.ch/2011/11/15/saentis-schwebebahn-ag-macht-quantensprung-in-die-zukunft/

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