Schweizer Schiesssportverband (SSV)

Start zum Eidg. Schützenfest 2010 - Nationalrat lehnt die Volksinitiative "Schutz vor Waffengewalt" ab

Luzern (ots) - Fast zeitgleich mit dem Start des Eröffnungsschiessens zum Eidgenössischen Schützenfest 2010 ist der Nationalrat am 17. Juni 2010 der Empfehlung des Bundesrates mit 103:66 Stimmen gefolgt, die Volksinitiative "Schutz vor Waffengewalt" den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zur Ablehnung zu empfehlen. Der Schweizer Schiesssportverband (SSV) begrüsst diesen klaren Beschluss des Nationalrats. Der Schiesssport wird in der Schweiz in einem friedlichen und gewaltfreien Umfeld mit klaren Bedingungen und einschneidenden Sicherheitsvorschriften ausgeübt. Die Waffenverbotsinitiative ist eine Bedrohung der schiesssportlichen Aktivitäten in der Schweiz. Eine Annahme der Initiative würde die Ausübung des Schiesssports und damit auch die zukünftige Durchführung eines Eidgenössischen Schützenfestes gefährden. Leidtragende wären Schützen, Jäger und andere verantwortungsbewusste Waffenbesitzer. Die am Eidgenössischen Schützenfest in Aarau Teilnehmenden, werden mit einer Handkarte über die Gefahren, die von der Volksinitiative ausgehen, informiert. Das heutige Waffengesetz bietet ausreichende Möglichkeiten, um gefährlichen oder gefährdeten Menschen den Zugang zu Schusswaffen zu verhindern sowie den Missbrauch von Waffen zu verfolgen und zu ahnden. Das Ziel nach mehr Sicherheit kann durch die Waffenverbots-Initiative nicht erreicht werden. Die Gefährdung geht nicht von den Waffen aus, sondern vom Menschen, der sie unsachgemäss anwendet. Anstelle einer Verschärfung von Regelungen sind vielmehr die bestehenden Regelungen konsequent anzuwenden. ots Originaltext: Schweizer Schiesssportverband (SSV) Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Schweizer Schiesssportverband SSV und Waffenverbotsinitiative Dora Andres, Präsidentin SSV Mobile: +41/79/344'66'44 Allgemeine Fragen Info und Medien SSV Ivo Hermann, Chef Info und Medien SSV Mobile: +41/79/524'64'66

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