Bundesamt für Strassen ASTRA

ASTRA: A1: ASTRA erarbeitet generelles Projekt für den Sechsspur-Ausbau zwischen den Verzweigungen Luterbach und Härkingen

Bern (ots) - Auf dem A1-Abschnitt zwischen den Verzweigungen Luterbach (A1/A5) und Härkingen (A1/A2) nehmen der Verkehr und die Staustunden stetig zu. Das Bundesamt für Strassen nimmt deshalb in Zusammenarbeit mit den beiden Kantonen Solothurn und Bern die Erarbeitung eines generellen Projektes für den Ausbau auf sechs Spuren in Angriff . Damit sollen auf dem rund 20 km langen Nationalstrassenabschnitt die Leistungsfähigkeit für die erwartete weitere Verkehrszunahme gewährleistet und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht werden. Bereits heute werden an einzelnen Tagen auf der A1 bei der Zählstelle Deitingen Belastungen von rund 100'000 Fahrzeugen gemessen. Bedingt durch das zunehmende Verkehrsaufkommen treten heute in Spitzenzeiten und an Wochenenden vermehrt Kapazitätsengpässe auf. Als direkte Folge nimmt die Verkehrssicherheit ab und die wöchentliche Anzahl Staustunden steigt. Der Ausbau ist erforderlich, um im Jahre 2020 die gemäss den Trendszenarien prognostizierten Verkehrsmengen von gegen 130'000 Fahrzeugen pro Tag bewältigen zu können. Gleichzeitig sollen Teilstrecken mit erhöhter Unfallrate überprüft werden. Es handelt sich hier einerseits um Trasseverbesserungen beim Anschluss Wangen (Überquerung der Aare und sogenannter Wangenstutz) und andererseits um Massnahmen zur generellen Leistungsverbesserung bei der Verzweigung Härkingen. Das Bundesamt für Strassen wird unter Einbezug der Kantone Solothurn und Bern ein generelles Projekt für den Sechsspur-Ausbau des Abschnittes Luterbach - Härkingen ausarbeiten und dem Bundesrat vorlegen. Aufgrund der heutigen Kenntnisse muss mit Ausbaukosten von rund 300 Mio Franken zulasten der Nationalstrasse gerechnet werden. Bundesamt für Strassen ASTRA Informationsdienst Auskünfte: Informationsdienst Bundesamt für Strassen, Telefon 031 324 14 91

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