Bundesamt für Strassen ASTRA

ASTRA: ASTRA startet Forschungsprojekt „Mobility Pricing“

Bern (ots) - Wie beeinflussen die Reisekosten das Mobilitätsverhalten von Bevölkerung und Wirtschaft? Wie muss das Preisgefüge ausgestaltet sein, damit Strasse und Schiene besser genutzt werden können? Solche und weitere Fragen soll das umfassende Forschungsprojekt „Mobility Pricing“ beantworten, welches das ASTRA unter Mitwirkung von Fachverbänden gestartet hat. Das Projekt soll die Grundlagen für eine fundierte politische Diskussion über die Verkehrsinfrastruktur und -finanzierung der Zukunft liefern. Der Schlussbericht ist per Ende 2007 vorgesehen. Unter Mobility Pricing versteht man die Preisgestaltung im Mobilitätsbereich. Der Begriff geht weit über das bekannte Road Pricing (Strassenbenutzungsgebühren) hinaus und erfasst auch den öffentlichen Verkehr. Als verursachergerechtes und marktwirtschaftliches Instrument soll sich Mobility Pricing zur Beeinflussung des Verkehrs eignen. Kriterien sind etwa Fahrleistung, Ort und Zeit und die bessere Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen. Ob derart komplexe und technisch anspruchsvolle Systeme betreffend Datenschutz sowie Zuverlässigkeit akzeptiert werden, wird ebenso erforscht wie die Auswirkungen eines entsprechenden europäischen Verkehrsfinanzierungssystems. Konkrete Fragen sind: Wozu ist Mobility Pricing einsetzbar? Wie ist das Verhältnis von Aufwand und Nutzen? Welche juristischen und organisatorischen Anpassungen sind nötig? Wie steht es um die Akzeptanz? Wie kann die vorhandene Verkehrsinfrastruktur besser genutzt werden? Antworten auf all diese Fragen werden soll der Schlussbericht liefern, der bis Ende 2007 abgeschlossen sein soll. UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation Presse- und Informationsdienst Auskünfte: Informationsdienst ASTRA, 031 324 14 91

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