IFJ Institut für Jungunternehmen

Institut für Jungunternehmen, St. Gallen: Tatkräftige Geburtshilfe bei über 30'000 Start-ups

    Wo die Schweizer Politik schläft, handelt das IFJ

    St. Gallen (ots) - Nicht selten ist der Weg in die Selbstständigkeit die einzige Möglichkeit, wieder zu einem Job zu kommen. Gerade bei hochqualifizierten Arbeitskräften. Oft ist der Weg dahin holprig, jedoch machen die Erfahrungen, Begegnungen und Erfolge die Mühe wieder wett. Das Institut für Jungunternehmen (IFJ) in St. Gallen hat bis heute über 30'000 Start-ups tatkräftig zur Geburt verholfen und sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet.

    Der jüngste Konjunktureinbruch brachte es mit sich: Hohe Arbeitslosigkeit, auch von qualifizierten Fachleuten. Kaderleute, die plötzlich und unverhofft ihre Stelle verloren, haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. Sie sind häufig überqualifiziert, bereits älter und für viele Unternehmen deshalb zu teuer. Diesen Leuten bleibt häufig keine Alternative als der Weg in die Selbstständigkeit. Aktuelle Zahlen bestätigen dies: Im letzten Jahr hat es trotz - oder gerade wegen? - des Konjunkturtiefs rund 30'000 Neugründungen gegeben. Gemäss Beat Schillig, geschäftsführender Partner am Institut für Jungunternehmen in St. Gallen (IFJ), zahlt sich ein antizyklisches Verhalten auch im Unternehmertum aus. "Herrscht Goldgräberstimmung, kommen Heerscharen daher, viele von ihnen lange nach dem idealen Zeitpunkt. Wer losgeht, wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist am richtigen Ort, wenn es hell wird, und kann vom Aufschwung voll profitieren." Hoffen wir mit den zahlreichen Start-ups, die ihren Weg in die Selbstständigkeit in den letzten Jahren gewählt haben, dass sie im kommenden Jahr die Ernten ihrer Anstrengungen und Entbehrungen pflücken können.

    Das IFJ hat etwas geschafft, wovon politische Entscheidungsträger in der Schweiz leider immer nur reden: Über 30'000 Start-ups hat es seit 1989 durch Beratung, Ausbildung, individuelles Coaching und Unterstützung beim Networking mit seinem Erfolgsrezept zur Geburt verholfen. Seit 1994 leitet Beat Schillig das IFJ (www.ifj.ch). Beat Schillig ist Strategie- und Marketing-Experte und hat persönlich über 1'000 Start-ups bei der Ausarbeitung ihrer Businesspläne begleitet. Er engagiert sich zudem bei verschiedenen wachstumsorientierten Start-ups im eBusiness-Umfeld als Verwaltungsrat und Coach und unterstützt diese in Strategie- und Finanzierungsfragen. Unter www.eStarter.ch betreibt das IFJ ausserdem das führende KMU-Portal der Schweiz.

    Die Unterstützung des IFJ für Jungunternehmen ist nachhaltig ausgerichtet: Durchschnittlich 95 Prozent der Neuunternehmer sind nach zwei Jahren noch aktiv am Markt tätig. Im Schnitt können diese Unternehmen mit einem jährlichen Mitarbeiterwachstum von 50 % seit der Gründung aufwarten. Überdurchschnittliche Erfolgschancen haben die Absolventen eines IFJ-Jungunternehmerkurses. Drei Viertel schaffen es und etablieren sich innerhalb von fünf Jahren im Markt, nur 5 % geben ihre Firma nach drei Jahren wieder auf.

    Weitere Erfolgszahlen:

    - mittlerweile 333 Apéros mit über 10'000 Teilnehmern
    - rund 1600 Workshoptage mit ca. 25'000 Teilnehmern
    - rund 20'000 verkaufte Businessplan-CD's und
        Jungunternehmer-Leitfaden
    - über 1 Million Besucher auf den Websites eStarter.ch und ifj.ch
    - Beat Schillig persönlich engagiert als Business Angel bei
        Swisscall, BrainsToVentures und Jobs.ch - Fazit: total ca. 400
        geschaffene Arbeitsplätze in den letzten 5 Jahren

    Das IFJ und sein Angebot

    Gegründet wurde das IFJ 1989. Es beschäftigt zurzeit rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, geschäftsführender Partner ist Beat Schillig. Dazu kommt eine grosse Zahl von Trainern für die Workshops und Experten für das Internetportal www.eStarter.ch.

    Ausbildung

    - Startimpuls-Workshops für potenzielle Gründerinnen und Gründer  
        (2 Tage)
    - Businessplan-Workshop für Jungunternehmen und KMU (7 Tage)
    - Massgeschneiderte branchen- oder firmenspezifische Angebote (auf
        Anfrage)

    Veranstaltungen

    Monatliche IFJ-Starterapéros in Basel, Bern, Bad Ragaz, Luzern,     St. Gallen und Zürich

    Beratung/Coaching

    - Beratung und Intensivcoaching für Start-ups
    - Beratung von Grossunternehmen und Institutionen bei der
        Jungunternehmer-Förderung

    Publikationen

    - "Der Erfolgsunternehmer" (Arbeitsordner mit regelmässigen
        Updates), herausgegeben vom WEKA-Verlag
    - CD-ROM mit wertvollen Business-Tools als Ergänzung zum
        "Erfolgsunternehmer"
    - CD-ROMs für Unternehmen (z.B. Businessplan für die UBS, Toolbox
        für die Mobiliar)

    Internet

    Start-up- und KMU-Portal www.eStarter.ch

    Beispiele innovativer Jungunternehmen, die es mit Hilfe des IFJ geschafft haben:

    24translate GmbH, St. Gallen

    Der Markt für Übersetzungen ist da: Für rund 6,5 Milliarden Euro werden jährlich in Europa Texte übersetzt. Angesichts der Globalisierung und Internationalisierung auch kleinerer Unternehmen rechnen Experten mit einer jährlichen Zuwachsrate von 10 Prozent: gerade in der exportorientierten und mehrsprachigen Schweiz ein wachsender Markt. Mit einer innovativen Internetlösung und weltweit rund 900 ÜbersetzerInnen ist die 24translate GmbH auf Expansionskurs.

    Die Idee von 24translate ist einfach: Ein zu übersetzendes Textfile wird unter Angabe einer Frist online an den Übersetzungsdienst gesendet. Die Übersetzung ist, falls gewünscht, innert 24 Stunden oder noch schneller bereits in der Mailbox, verspricht das Unternehmen. Koordiniert werden die Übersetzungsaufträge durch ein ausgeklügeltes Qualitäts- und Transaktionssystem. "Doch unsere Stärke liegt nicht allein in der Geschwindigkeit", so Firmengründer Luca Vidi von 24translate GmbH. "Text ist nicht gleich Text. Ein Vertrag, der vom Deutschen ins Japanische übersetzt werden muss, braucht eine völlig andere Terminologie als ein Handbuch für eine Drehbank. Unsere Übersetzer sind deshalb nicht nur sprachlich, sondern je nach Auftrag auch fachliche und kulturelle Spezialisten". Für die Qualität der Dienstleitung von 24 translate spricht die namhafte Referenzliste: UBS AG, cablecom gmbh, Sony Overseas AG, Microsoft, Manor AG, Helvetia Patria, um nur einige zu nennen.

    Luca Vidi, ehemaliger Berufsskirennfahrer, hat die Firma sozusagen aus der Not heraus gegründet: Aufgrund von Verletzungsproblemen musste der gebürtige St. Galler im Frühjahr 2001 seine Skirennfahr-Karriere aufgeben und begann darauf im Herbst ein BWL-Studium an der Universität St. Gallen. Im Jahre 2002 gründete Luca Vidi die 24translate GmbH, die heute 3 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich eine Million Umsatz macht. Das Jungunternehmen wurde schon mehrfach ausgezeichnet. 2002 erhielt 24translate GmbH den InternetWorld Award Berlin 2002 als bester Dienstleister und 2003 den "BestofSwissWeb", der "Schweizer Oscar" der E-Business- und Internetbranche.

    Von den Services des IFJ profitieren konnte Luca Vidi vor allem durch sein Firmenporträt auf www.eStarter.ch. Dieses hat ihm in der Aufbauphase einige namhafte Kunden gebracht. "Zusätzlich konnte ich mir an den Jungunternehmer-Apéros und in den eStarter-Parks an Messen, wie z.B. an der iEX und an der X'02, ein hervorragendes Netzwerk aufbauen. Die eStarter-Parks ermöglichen es zu erschwinglichen Preisen an Messen teilzunehmen und nehmen einem die gesamte Organisation im Vorfeld einer Messe ab."

    4C business campaigning GmbH, Zürich

    Peter Metzinger, Firmeninhaber und Geschäftsführer der Zürcher Unternehmensberatung für Management und Kommunikation, war vor seinem Gang in die Selbständigkeit jahrelang für Greenpeace als Kampagnenleiter im Einsatz. Der unkonventionelle und erfolgreiche Unternehmer musste z.B. mit Budgets, "welche die 'Konkurrenz' in einem Tage ausgab, zweieinhalb Jahre wirtschaften" und setzte sich dennoch gegen seine 'Gegner' durch. Die entsprechende Methodik hat er in einem komplexen, dennoch systematischen Konzept für Unternehmen allgemein anwendbar gemacht. business campaigning® nennt er die Methodik, welche er als Marke offiziell hat schützen lassen. Seit 1997 als Einzelfirma und ab 2000 als GmbH berät er erfolgreich Unternehmen in der Übersetzung und Anwendung dieses Konzepts auf die Gebiete der internen und der externen Unternehmenskommunikation, des Marketings, der politischen Kommunikation, des Krisenmanagements und des Change Managements.

    Angefangen hatte der Ex-Greenpeacer mit dem Besuch eines Jungunternehmerkurses am IFJ und CHF 6'010.00 Startkapital in der Tasche - gerade genug, um sich einen Apple-Computer anzuschaffen. Heute zählt das Unternehmen in Zürich 4 Mitarbeiter. Was den Unternehmer auszeichnet, ist - neben dem einzigartigen Konzept - Vielseitigkeit, das richtige Gespür für Marktentwicklungen und Akteure, vernetztes Denken, Power, Mut zum Risiko und die Devise, dass Arbeit Spass machen muss. Peter Metzinger: "Wer nichts wagt, der gewinnt nichts. Gerade in der wirtschaftlich schwierigsten Zeit habe ich Mitarbeiter angestellt, welche mithalfen, das Konzept weiter bekannt zu machen und Unternehmen zu beraten. Wer in einem kleinen Team arbeitet, muss flexibel sein und sich in vielen Disziplinen auskennen. Das Wichtigste dabei ist mir, dass uns die Arbeit Spass macht und die Kunden mit unserer Leistung höchst zufrieden sind."

    Obwohl die wirtschaftliche Situation im Jahr 2002 schwierig war, hat Metzinger die strategischen Ziele vorangestellt und sich Zeit genommen, sein Konzept und seine Beratungs-Erfahrungen in seinem Buch "Business Campaigning - Was Unternehmen von Greenpeace und amerikanischen Wahlkämpfern lernen können" niederzuschreiben. In Schuss gehalten wurde die Firma in dieser Zeit von seinen Mitarbeitern, kommuniziert hauptsächlich über Nacht via Email oder tagsüber via Telefonkonferenz. Finanziert wurde das Unternehmen aus dem fortlaufend erzielten Cash-Flow ohne Fremdkapital. Finanzplanung war eines der wichtigsten Themen, die er am IFJ erlernte. Die Strategie der Cash-Flow-Finanzierung ist riskant, hat es dem Unternehmer aber bisher ermöglicht, seine Unabhängigkeit und die damit einhergehende Flexibilität und Entscheidungsfreiheit zu wahren.

    Die drei Standbeine des IFJ (www.ifj.ch):

    - das ursprüngliche Kerngeschäft Ausbildung
    - die Beratung von Start-ups und Unternehmen, die sich für
        Jungunternehmen engagieren wollen
    - die Internetplattform www.eStarter.ch, welche als einziges
        Internetportal für Jungunternehmer und KMU die
        New-Economy-Turbulenzen überlebt hat

ots Originaltext: IFJ Institut für Jungunternehmen
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Beat Schillig
IFJ Institut für Jungunternehmen
Kirchlistrasse 1
9010 St.Gallen
Tel.         +41/71/242'98'98
Fax          +41/71/242'98'99
E-Mail:    schillig@ifj.ch
Internet: www.ifj.ch
                www.eStarter.ch ; ;
                www.eBusiness.ch



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