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Viagra wird 10 Jahre alt - Ein Arzneimittel verändert die Einstellung gegenüber Sexualität und erektiler Dysfunktion

    Basel (ots) - Viagra (Sildenafilcitrat), das Arzneimittel, welches das Leben von Millionen von Männern und deren Partnerinnen weltweit entscheidend verändert hat, feiert seinen zehnten Geburtstag in der Schweiz. Seit der Zulassung des Medikaments für die Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) vor zehn Jahren wurde Viagra bei über 35 Millionen Männern (1) in über 120 Ländern verabreicht. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 1,8 Milliarden Tabletten verschrieben (1). Im Durchschnitt werden weltweit pro Sekunde sechs Tabletten Viagra eingenommen (1). Allein in der Schweiz werden monatlich zirka 100'000 Pillen verordnet. Damit ist die Schweiz europaweit auf Platz drei, hinter Finnland und England. (1)

    "Zu Beginn unserer Forschungsarbeit fand ich die Vorstellung sehr aufregend, dass das Arzneimittel, das wir heute Viagra nennen, einmal zu einem dringend benötigten Medikament zur Behandlung von Männern mit erektiler Dysfunktion werden würde", sagte Dr. Peter Ellis, Miterfinder von Viagra. "In den letzten Jahren hat sich die tatsächliche Wirksamkeit von Viagra erst richtig bestätigt. Ausserdem hat sich gezeigt, wie dringend erforderlich eine solche Behandlung ist."

    Die Wissenschaftler von Pfizer in Sandwich, England, entwickelten den ersten wirksamen und selektiven Hemmer eines Enzyms mit dem Namen PDE 5. Die eigentliche Entdeckung von Viagra als Mittel zur Behandlung von ED war jedoch eher zufällig. Der Wirkstoff wurde zunächst für die Behandlung von Angina pectoris untersucht. Als jedoch während der Forschung einige sehr beachtenswerte Nebenwirkungen des Medikaments auftraten, wurde das Ziel des Entwicklungsprogramms auf ED umgestellt. Die Markteinführung von Viagra im Jahr 1998 stellt nach wie vor einen der grössten Erfolge in der Geschichte der verschreibungspflichtigen Medikamente dar. 1999 wurde der Begriff "Viagra" sogar in den Oxford English Dictionary aufgenommen.

    Eine ED hat erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen. (2, 3) In entsprechenden Studien wurde nachgewiesen, dass ein befriedigendes Sexualleben in engem Zusammenhang mit der Zufriedenheit im Allgemeinen steht. (4) Vor der Markteinführung von Viagra waren die Behandlungsmöglichkeiten für Männer mit ED auf Methoden wie Vakuumpumpen oder schmerzhafte Injektionen in den Penis beschränkt.

    "Seit der Einführung in der Schweiz am 22. Juni 1998 hat Viagra vielen Männern bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion geholfen. Viagra hat die Krankheit entstigmatisiert und das Gespräch zum Thema sexuelle Funktionsstörungen vereinfacht und wesentlich erweitert. Es geht heute nicht mehr bloss um Erektion, sondern um Lebensqualität, Partnerschaft, Prävention von Kreislauferkrankungen und Fehlverhalten bei der Ernährung und Fitness", sagte Dr. Kurt Lehmann, Leitender Arzt Urologie am Kantonsspital Baden.

    Weltweit leiden etwa 50 % aller Männer zwischen 40 und 70 Jahren an einer ED. (5) Obwohl seit der Markteinführung von Viagra erheblich mehr Männer mit ED einen Arzt aufsuchen, nehmen nach wie vor sieben von zehn Männern keine Behandlung in Anspruch. (6) Pfizer setzt auch weiterhin sein Engagement in diesem Bereich fort, das Tabu im Zusammenhang mit ED weiter abzubauen und so noch mehr Männern mit ED und ihren Partnerinnen zu helfen, ein befriedigendes und erfülltes Sexualleben führen zu können.

    Referenzen:

    1) Pfizer Inc., Daten.
    
    2) Jonler M, Moon T, Brannan W et al. The effect of age, ethnicity
         and geographical location on impotence and quality of life.    
         British Journal of Urology 1995; 75: 651-655.
    
    3) Wagner T, Patrick D, McKenna S, Froese P. Cross-cultural
         development of a
         quality of life measure for men with erection difficulties.
         Quality of Life Research 1996 5, pp. 443-449.
    
    4) Fugl-Meyer A., Lodnert G, Branholm I-B, Fugl-Meyer K. On life
         satisfaction in male erectile dysfunction. International    
        Journal of Impotence Research 1997;9: 141-148.
    
    5) Feldman HA, Goldstein I, Hatzichristou DG et al. Impotence and
         its medical and psychosocial correlates: results of the      
         Massachusetts Male Aging Study. J Urol 1994; 151: 54-61.
    
    6) Kubin M, Wagner G, Fugl-Meyer AR. Epidemiology of erectile
         dysfunction. International Journal of Impotence Research 2003;
         15:63-71.

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