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SAH-Regionalstelle Genf erhält Preis

    Zürich (ots) - Die im April gegründete Regionalstelle des Schweizerischen Arbeiterhilfswerk SAH in Genf hat bereits eine erste Auszeichnung erhalten. Für ihre so genannten Parcours-Programme wird die Genfer Regionalstelle mit einem Preis in der Höhe von 10 000 Franken honoriert. Offizielle Preisübergabe ist am 11. Dezember in der l'Université Ouvrière de Genève in Genf.

    Verliehen hat der Preis die 1999 in Genf gegründete «Fondation pour le développement de l'éducation permanente» («Stiftung für die Entwicklung des lebenslangen Lernens»). Diese vergibt jährlich zwei Preise in Höhe von je 10 000 Franken an Ausbildungsprojekte für Menschen, die vom gesellschaftlichen Ausschluss bedroht sind. Dank dieser Auszeichnung können Projekte lanciert oder verbessert werden, die auf das alltägliche Umfeld eingehen, vielseitig sind und die Selbständigkeit der Teilnehmenden fördern. Die diesjährigen Preisträger sind die Genfer Vereinigung Camarada, die für wenig qualifizierte ausländische Frauen informelle Bildung anbietet sowie die SAH-Regionalstelle Genf. Offizielle Preisübergabe ist am Mittwoch, 11. Dezember 2002 um 10.30 Uhr in der Cafeteria der l'Université Ouvrière de Genève, 3 place des Grottes, Genf.

    Seit September laufen die zwei Parcours-Programme mit insgesamt 22 Teilnehmern, Kursende ist Januar 2003. Das eine Parcours-Programm richtet sich an ausländische Stellensuchende mit B-Ausweis, die des Französischen nicht mächtig sind. Es wird zusammen mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe durchgeführt. Das andere Parcours-Programm ist eine Kooperation des SAH mit dem kantonalen Arbeitsamt. Zielgruppe sind alle nicht-frankophonen Stellensuchenden, unabhängig davon, ob sie in ihrem Ursprungsland hoch oder tief qualifiziert waren.

    Die KursteilnehmerInnen lernen nach der so genannten Ecler-Methode Französisch. Bei diesem Typ Französischunterricht werden TeilnehmerInnen mit verschiedenen Kenntnisstufen in ein- und denselben Kurs integriert. Mit dem Preisgeld kann dem Ausbildungspersonal der Genfer SAH-Regionalstelle - sowie den Ausbildenden der Université ouvrière, mit dem die SAH-Regionalstelle Genf zusammen arbeitet - eine Einführung in diese Methode finanziert werden. Ferner kann das SAH auch sogenannte «cours de citoyenneté»-Kurse (Sozialinformationen) entwickeln. Dabei geht es um die Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse über das Leben in der Schweiz, zum Beispiel in Sachen Gesundheit, Umwelt oder Erziehung.

ots Originaltext: SAH
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Kontakt:
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Pressekontakt:

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SAH Kommunikation

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