Solidar Suisse

Solidaritätsstiftung: Das SAH sagt Ja zum Gegenentwurf

    Zürich (ots) - Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH unterstützt den Gegenentwurf von Bundesrat und Parlament, der die überschüssigen Goldreserven zu gleichen Teilen für die AHV, die Kantone und eine Stiftung Solidarität Schweiz einsetzen möchte. Der Gegenentwurf kommt am 22. September 2002 zur Abstimmung.

    Die Schweizer Bevölkerung ist in der einmaligen Lage, mit überschüssigen Goldreserven ein Stück Schweizer Zukunft zu gestalten. Der über Generationen erarbeitete und gesparte Überschuss soll sinnvoll und nachhaltig verwendet werden und in seiner Substanz erhalten bleiben. Die solidarische und kluge Lösung heisst: Die jährlichen Erträge von 750 Millionen Franken gehen zu je einem Drittel an AHV, Kantone und Stiftung Solidarität Schweiz.

    Nach zahlreichen Diskussionen über die Verwendung der überschüssigen Goldreserven haben Bundesrat und Parlament mit dem Gegenentwurf einen Vorschlag vorgelegt, der die besten Elemente von allem enthält. Vorsorge und Weitsicht sind darin ebenso zu finden wie die Förderung des Föderalismus und Hilfe an Bedürftige. Diese echt schweizerische Lösung setzt nicht nur auf einen Grundwert, das grosse Sozialwerk AHV, sondern sie berücksichtigt auch unsere regionalen Eigenheiten und die humanitäre Tradition der Schweiz, auf die wir immer noch zu Recht stolz sind. Ein zukunftsgerichtetes und modernes Merkmal ist der «Generationenvertrag», mit dem in dreissig Jahren neu über die Verwendung der Gelder bestimmt werden soll.

    Im Hintergrund von sozialen Unruhen und Gewalt stehen oft Armut und fehlende Bildung. Mit der Stiftung Solidarität Schweiz erhält die Schweizer Bevölkerung ein Instrument, das konkrete Antworten zur Linderung von Not und zur Überwindung von Armut bietet. Diese einzigartige Einrichtung ermöglicht solidarisches Handeln zu gleichen Teilen in der Schweiz und im Ausland und trägt bei zum Image einer solidarischen, zukunftsgerichteten und weltoffenen Schweiz.

ots Originaltext: SAH
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Kontakt:
Marianne Roth
Tel. +41/1/444'19'44
mailto: marianneroth@sah.ch



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