Verein Zürcher Museen

Zürcher Museen in Nachtblüte

Zürich (ots) - Vierzig Zürcher Museen, von A wie Archäologische Sammlung bis Z wie Zürcher Spielzeugmuseum, sind in der Nacht vom 2. auf 3. September offen. Sie bringen die wunderlichsten Nachtblüten ans Licht und unterhalten das nachtaktive Publikum einmal mehr mit niveauvollen Anlässen und lustbetonten Führungen. In der Nacht vom Samstag 2. September engagieren sich dieses Jahr vierzig Museen. Mit der Absicht, der Öffentlichkeit unbekannte und spannende Aspekte der Museumslandschaft zu zeigen, präsentieren sie sich unter dem Motto "Nachtblüten". So lässt der Botanische Garten menschliche Nachtfalter durch die Anlage schwärmen und die Besucher durch choreografische Einlagen des "Carambole tanz & theater" verzaubern. Daneben werden an einer Lichtfalle Nachtfalter bestimmt. Der Zoo Zürich bringt indessen das Publikum dorthin, wo sich Eule und Wolf Gute Nacht sagen, und das zoologische Museum führt ins blühende Reich der Phantasietiere ein. Auch die Kunstmuseen haben sich einiges einfallen lassen. Das Museum Rietberg, das dieses Jahr im Umbau ist, präsentiert im "Haus zum Kiel" eine Sonderausstellung von blau-weisser Keramik. Das Kunsthaus Zürich bietet neben der Ausstellung "Expanded Eye", literarische Beiträge von Joseph Roth und Führungen zum Thema "Blühende Gärten". In der bereits legendären "Bolero Lounge and Party" gibt es zudem eine "Installation Sonore" mit Projektionen von Yves Netzhammer und Computermusik. Stimmung wird es auch in der Nachblüten-Lounge und -Bar im Foyer des Museums für Gestaltung geben, wo gleich gegenüber die Ausstellung "Hans Finsler und die Schweizer Fotokultur" von sich zu reden macht. Mit von der Partie sind drei aussergewöhnliche Gastmuseen. Ein Hoch herrscht in jedem Fall bei MeteoSchweiz mit seiner Ausstellung von meteorologischen Messinstrumenten. Hier geht es mitunter um Regen, Schnee und Hagel. Und die Besucherinnen und Besucher werden zur Teilnahme an einer traditionellen Wetterzeremonie mit Trommelwirbel ermuntert. Aussergewöhnliches verspricht auch das Museumsareal Gaswerk Schlieren. Im "Gasi-Museum" wird die hundertjährige Geschichte der Leuchtgasproduktion in Zürich aufgerollt. Im Umfeld des Museums sorgen die dort ansässigen Zürcher Bildhauer für Stimmung. Unter anderem giesst der Künstler Heinz Niederer vor Ort eine Stahlplastik und der Perkussionist Piet Goodmann wartet mit einer Performance auf. Dritter Gast ist das Zivilschutz-Museum. Im imposanten Bunker an der Habsburgstrasse werden die Besucher auf einer Zeitreise bis in den zweiten Weltkrieg zurückgeführt. Das Johann Jakobs Museum verführt das Publikum zu kalorienreichen Nachtsünden mit Wiener Charme. Wer das Absonderliche liebt, wird im Moulagen Museum auf seine Rechnung kommen, wo anderem um Röschenflechte, Primelekzem, Gürtelrose und andere Hautleiden blühen. Zur Erholung sei beispielsweise das erstmals beteiligte Spielzeugmuseum Sammlung Depuoz empfohlen. Dort sollen sich zwischen seltenen Eisenbahnwagen etliche Königinnen der Nacht verstecken. Kombi-Tickets für 25 Franken und das Detailprogramm sind wiederum in sämtlichen beteiligten Museen und an den VBZ-Ticketerias ab sofort erhältlich. www.langenacht.ch. ots Originaltext: Verein Zürcher Museen Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Yves Schumacher Geschäftsführer Verein Zürcher Museen Tel. +41/44/991'14'14 E-Mail: yves.schumacher@ysc.ch Bildmaterial: http://www.langenacht.ch/bilder_2005/index.html

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