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Studie Booz & Company
INSEAD: EU droht Anschluss zu verlieren - Führungskräfte fordern mehr Flexibilität und Anreize zur Steigerung von Produktivität und Innovation

Zürich (ots) - Die gemeinsame Studie "Growing Europe: The Competitiveness Imperative" der internationalen Strategieberatung Booz & Company und der internationalen Business School INSEAD zeigt eine zunehmende Besorgnis von Führungskräften von Unternehmen über den Zustand der Wirtschaft in der EU. Fast 90% der rund 1'500 im Rahmen der Studie befragten internationalen Führungskräfte haben genug von der lähmenden Diskussion der Politik darüber, ob mehr Austerität oder mehr Stimulation nötig sei. Sie fordern mit wachsender Ungeduld gezielte Massnahmen, um Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der krisengeschüttelten Volkswirtschaften in Europa zu verbessern. Dabei setzen sie auf länderspezifische Modelle zur Schaffung von Arbeitsplätzen, die insbesondere eine höhere Flexibilität bei Arbeitszeiten, Löhnen und Renten beinhalten. Sie sind der Überzeugung, dass diese Anpassungen zwingend nötig sind, um die Produktivität wieder zu steigern und die hohe Arbeitslosigkeit in den Krisenländern zu senken. Nur so könne vermieden werden, dass Europa gegenüber anderen Regionen weiter an Wettbewerbsfähigkeit einbüsse und in den kommenden zehn Jahren ganz den Anschluss verliere. Immerhin glauben über 70% der Führungskräfte daran, dass die EU zu den notwendigen Anpassungen fähig ist, um auch noch 2030 zu den global führenden Regionen zu gehören.

Weitere Informationen: www.booz.ch

Kontakt:

Karla Schulze Osthoff
Marketing & Communications
Booz & Company GmbH
Tel.: +41/43/268'21'37
E-Mail: karla.schulzeosthoff@booz.com


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