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SurfControl warnt: Rassismus und Diskriminierung grassieren im Web

      Wien (ots) - Content-Filtering-Marktführer SurfControl hat seit
Beginn diesen Jahres eine rapide Zunahme von Websites festgestellt,
die zu Hass gegen bestimmte Volksgruppen aufrufen und Gewalt
verherrlichen. Die Anzahl der Websites, welche die Diskriminierung
von Muslimen, Juden, Afroamerikanern, Amerikanern, Homosexuellen
sowie auch verschiedenste Gewaltdarstellungen zum Inhalt haben, hat
seit Januar um 26% zugenommen. Damit ist bereits jetzt annähernd der
Zuwachs des gesamten vergangenen Jahres erreicht. Das weltweit in 15
Ländern tätige Global Content Team von SurfControl beobachtet seit
Jahren Entwicklungen im Internet und unterhält eine der weltweit
grössten Datenbanken mit kategorisiertem Internet-Content.
    
    Wie SurfControl mitteilte, hat sich die Anzahl der Internetseiten,
auf denen Gewalt und Hass verherrlicht werden, von 2'756 Websites im
Jahr 2000 auf fast 11'000 Websites im April 2004 vervierfacht - was
einem Zuwachs von fast 300% entspricht. Während entsprechende
Internetangebote im gesamten Jahr 2003 um 30% zunahmen, konnte in
2004 bereits in den ersten vier Monaten ein Anstieg von 26%
verzeichnet werden, nämlich von 8'667 auf 10'926 rassistische oder
Gewalt verherrlichende Websites.
    
    Hinzu kommt, dass viele der schon länger existierenden und von
SurfControl registrierten Seiten auf schockierende Weise ausgebaut
wurden. So bietet etwa eine US-Website, die sich der "Überlegenheit
der weissen Rasse" verschrieben hat, eine Partnervermittlung für
rassistische Singles an, die Gleichgesinnte suchen.
    
    Laut SurfControl haben insbesondere Ereignisse wie der 11.
September, der Irak-Krieg oder der Film "Die Passion Christi" die
Anzahl der politisch oder religiös motivierten Internetseiten mit
Gewalt darstellenden Inhalten rapide ansteigen lassen. So nehmen
beispielsweise einige neue Webseiten den neuen Mel Gibson-Film zum
Anlass, um den Hass auf nichtchristliche Religionsgemeinschaften zu
schüren.
    
    "Der Ton im Web hat sich massiv verschärft", sagt Gernot Huber,
Marketing Manager bei SurfControl Europe. "Angesichts dieses Klimas
im Internet wird professionelles Content-Filtering für
verantwortungsbewusste Arbeitgeber aus rechtlichen Gründen zwingend
notwendig."

ots Originaltext: SurfControl
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