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Erklärung von Milan Panic zur am 31. März ablaufenden Frist für Jugoslawien-Hilfe

    Washington (ots-PRNewswire) - Milan Panic, ehemaliger Premierminister von Jugoslawien und sowohl Chairman wie CEO von ICN Pharmaceuticals Inc., gab folgende Erklärung ab, in der er gegenüber der Regierung Bush darauf drängt, die Hilfe für Jugoslawien fortzusetzen:

    "Ich möchte die Regierung Bush darin bestärken, zu bestätigen und anzuerkennen, dass Jugoslawien mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zusammenarbeitet. Diese Entscheidung wird das entsprechende Mandat des Kongresses und damit den Fluss von wirtschaftlichen Hilfsleistungen nach Jugoslawien ermöglichen beziehungsweise gewährleisten."

    "Ich wiederhole, was ich Vertretern der Regierung Bush und Kongressmitgliedern gesagt habe, als ich letzte Woche in Washington mit ihnen zusammentraf: Die Zertifizierung ist der richtige Weg für Jugoslawien, für die Vereinigten Staaten und Europa sowie für die zukünftige demokratische und wirtschaftliche Entwicklung auf dem Balkan."

    "Die Zertifizierung ist vollkommen angemessen. Die Regierungen von Jugoslawien und Serbien haben erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung der Demokratie in einem Land gemacht, das diese für sechzig Jahre entbehren musste. Sie haben auch den vormaligen Chef Rade Markovic und andere wichtige Vertreter der Staatspolizei festgenommen, während Prozesse gegen Slobodan Milosevic und wichtige Mitglieder aus seinem Gefolge angestrengt werden. Darüber hinaus wurde in Belgrad ein Tribunalbüro mit Zugang zu Zeugen in Serbien eröffnet."

    "Wenn diese Massnahmen im Lichte einer strengen Gesetzesauslegung auch nicht ausreichend zu sein scheinen, würde die Entscheidung, die Zertifizierung nicht zu gewähren, nicht nur dem Geist der Gesetze widersprechen, sondern auch enorme Auswirkungen auf Jugoslawien, Mazedonien und die ganze Region haben."

    "Die Verweigerung der Zertifizierung würde die in Serbien und Mazedonien operierenden bewaffneten albanischen Extremisten dazu ermutigen, die entstehenden demokratischen Regierungen in Serbien und Jugoslawien zu unterminieren und die Kräfte stärken, die Milosevic wohlgesonnen sind. Insgesamt wäre eine negative Entscheidung eine Katastrophe."

    "Als jemand, der Slobodan Milosevic gut kennt und seine Verbrechen verabscheut, kann ich das Verlangen der meisten Amerikaner gut verstehen, ihn vor Gericht zu sehen - letztlich in Den Haag. Ich zweifele nicht daran, das es so kommen wird. Die Welt verlangt es, und seine Opfer in Jugoslawien und auf dem ganzen Balkan verdienen es."

    "Milosevic würde nicht einen Tag früher festgenommen und vor Gericht gestellt, wenn diese Hilfsleistungen von der Bush-Regierung unterbunden würden. Es würde den Regierungen von Serbien und Jugoslawien dadurch im Gegenteil politisch sehr erschwert, ihm den Prozess zu machen. Unterdessen könnte Mazedonien unnötigen Gewalttaten und politischem Aufruhr ausgesetzt werden. Dies kann nicht in der Absicht der amerikanischen Regierung oder des amerikanischen Volkes liegen."

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