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Casino Rheinfelden: erneut positives Ergebnis im letzten vollen Betriebsjahr

    Rheinfelden (ots) - Das Casino Rheinfelden schloss auch sein letztes volles Betriebsjahr positiv ab: Seine Trägergesellschaft erzielte auch unter erschwerten gesetzlichen Rahmenbedingungen einen Gewinn von rund 3,9 Mio. Franken. Dies obwohl sich das Inkrafttreten des neuen Spielbankengesetzes (SBG) mit drastischen Abgabeerhöhungen, erheblich gestiegenem Betriebsaufwand und negativen Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung erstmals auf ein ganzes Betriebsjahr auswirkte. Im Hinblick auf die Schlussdividende, über deren Höhe eine letzte Generalversammlung im Herbst 2002 befinden soll, wurde auf die Ausschüttung einer Dividende für das Jahr 2001 verzichtet.

    Die CKR Casino Kurbrunnen Rheinfelden erzielte im Geschäftsjahr 2001 einen Gewinn von 3,9 Mio. Franken (Vorjahr 7,5 Mio.). Obwohl damit das Budget um neun Prozent verfehlt wurde, kann das Ergebnis angesichts der erheblich erschwerten Rahmenbedingungen und der notwendigen Rückstellungen für die Kosten der bevorstehenden Schliessung als zufriedenstellend bezeichnet werden. Im Vergleich zu anderen Schweizer Spielbanken hat das Casino Rheinfelden sogar sehr gut abgeschnitten.

    Zum ersten Mal wirkten sich die einschneidenden Auflagen des neuen Spielbankengesetz und der zugehörigen Verordnungen auf ein ganzes Betriebsjahr aus. Die Übergangskonzession für bestehende Kursäle (provisorische Konzession B) sieht für das Casino Rheinfelden eine ordentliche Spielbankenabgabe von 36 Prozent des Bruttospielertrages vor. Aufwand wie Ertrag wurden durch neue Pflichten wie Identitätskontrolle und Datenerfassung negativ beeinflusst. Zu weiterem Mehraufwand führte die Umsetzung des Sozialkonzeptes, die Auflagen im Rahmen des Geldwäschereigesetzes sowie die weitere Verstärkung der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Schliesslich mussten erhebliche Rückstellungen für die Kosten der vom Bundesrat angeordneten Schliessung per Ende Juni 2002 getätigt werden. Trotz des positiven Abschlusses verzichtete die Generalversammlung auf die Ausschüttung einer Dividende für das Jahr 2001. Stattdessen soll nach Durchführung der Liquidation im Herbst 2002 eine Schlussdividende ausgeschüttet werden.

    Verordnetes Aus auf dem Höhepunkt

    Mit der Ablehnung des Konzessionsgesuches für ein neurechtliches Kursaal-Casino in Rheinfelden haben Bundesrat und ESBK die berechtigten Hoffnungen auf eine positive Zukunft des Casinos Romanix zunichte gemacht. Gleichzeitig verfügte der Bundesrat die Schliessung des bestehenden Casinos auf den 30. Juni dieses Jahres. Das Casino Romanix ist damit gezwungen, seinen Betrieb auf dem Höhepunkt des Erfolges einzustellen. Um Härtefälle in Folge der Schliessung zu vermeiden, wurde ein Sozialplan für die Mitarbeitenden erstellt, der nun erfreulicherweise nur in einzelnen Ausnahmefällen zum Tragen kommen wird. Von den insgesamt 36 Beschäftigten sind bis heute nur noch acht ohne neue Stelle, während das Gros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einer entsprechenden Weiterbildung in den neuen Casinos in Schaffhausen und Pfäffikon SZ weiterbeschäftigt werden kann.

    Peter Meier, Präsident des Verwaltungsrates, dankte den Aktionärinnen und Aktionären, den Behörden und der Bevölkerung von Rheinfelden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre. Bei allem Bedauern über die bevorstehende verordnete Schliessung gab er seiner Freude darüber Ausdruck, dass das Casino Romanix in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil des Freizeitangebotes von Rheinfelden geworden ist und mit seiner finanziellen Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt leisten konnte.

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