Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

Cannabis-Medikamente für MS-Betroffene - Stellungnahme der Schweiz. MS-Gesellschaft

    Zürich(ots) - Aus Sicht der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft wäre die Legalisierung von Cannabis im Rahmen von medizinisch begleiteten Anwendungen wünschenswert.

    Richtig dosiert kann Cannabis bei MS-Betroffenen durchaus wirksam sein und stellt somit eine Option bei der Symptombehandlung dar. Als Anwendungsbereiche zeichnen sich aus bisher vorliegenden Studien insbesondere Schmerzen, Spastik und Schlafstörungen ab.

    Die MS-Gesellschaft befürwortet eine Legalisierung und nach entsprechender Prüfung der Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten durch die zuständigen Behörden auch die Marktzulassung von Cannabis-Präparaten als kontrollierte Mengenabgabe unter Aufsicht des Arztes und der Qualitätssicherung durch die Apotheke.

    In der Schweiz darf momentan kein Arzt Hanf/Cannabis verschreiben. Der Arzt kann für seine Patienten beim Bundesamt für Gesundheit lediglich ein Gesuch stellen, um Marinol zu beantragen, d.h. synthetisches THC, das aus den USA importiert wird (Kosten betragen ca. Fr. 60.-- pro Tag für 2 bis 3 Kapseln). In Ausnahmefällen wird die Einnahme von Cannabis vom Bundesamt für Gesundheit bewilligt.

ots Originaltext: Schweiz. MS-Gesellschaft
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Kontakt:
Annemarie Bürgi
Öffentlichkeitsarbeit
Schweiz. MS-Gesellschaft
Tel.      +41/43/444'43'34
E-Mail: abuergi@multiplesklerose.ch

Patricia Monin
Öffentlichkeitsarbeit
Schweiz. MS-Gesellschaft
Tel.         +41/43/444'43'30
E-Mail:    pmonin@multiplesklerose.ch
Internet: http://www.multiplesklerose.ch



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