Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

Multiple Sklerose kann alle treffen - auch Kinder

    Zürich (ots) - Die Diagnose MS erhalten vor allem junge Erwachsene, die mitten im Leben stehen - aber auch Kinder. Betroffen ist dann meistens die ganze Familie. Bis heute gibt es keine Heilung, sondern lediglich Linderung der Leiden durch Medikamente. Die diesjährige Sensibilisierungskampagne der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft zeigt das Schicksal des 13-jährigen MS-betroffenen Severin Monnier und seiner Familie.

    Severin Monnier hatte seinen ersten Krankheitsschub schon im Alter von 8 Jahren. Er und seine Familie erleben seither die Auswirkungen des unberechenbaren Verlaufs der MS. Sie schildern im Rahmen der diesjährigen Sensibilisierungskampagne der Schweizerischen MS-Gesellschaft, wie sie das ständige krankheitsbedingte Auf und Ab als quälende Situation erfahren.

    Rund 10'000 Menschen in der Schweiz leiden an Multipler Sklerose. Am häufigsten wird die unheilbare Krankheit bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert, zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Im Durchschnitt erhält in der Schweiz jeden Tag eine Person die Diagnose MS.

    Multiple Sklerose wird als die Krankheit mit den tausend Gesichtern bezeichnet, denn bei jeder betroffenen Person hat die MS einen anderen Verlauf. Manche Symptome wie Sehbehinderungen oder Blasenstörungen bleiben unsichtbar und sind dennoch sehr beeinträchtigend. Es können aber auch Fälle von Lähmungen und Gleichgewichtsstörungen eintreten, die zu Pflegebedürftigkeit führen. Neben den körperlichen Symptomen machen vor allem die sozialen, familiären und psychischen Folgen zu schaffen.

    Die Ursache der Multiplen Sklerose ist nach wie vor unbekannt. Es gibt jedoch Therapien, die den Verlauf der MS zum Teil zu hemmen vermögen, aber auch starke

    Nebenwirkungen aufweisen. Dies wiederum führt zu einem erhöhten Informationsbedarf bei den Betroffenen.

    Die Schweiz. MS-Gesellschaft unterstützt MS-Betroffene und Angehörige mit Beratungen, führt Seminare und Weiterbildungen durch und hilft mit finanzieller Unterstützung in Härtefällen. Zudem fördert sie die MS-Forschung und ermöglicht schwerstbehinderten MS-Kranken regelmässig Erholungsaufenthalte.

    An der MS Infoline der Schweiz. MS-Gesellschaft unter Telefonnummer 0844MSINFO (=0844 674 636) berät ein interdisziplinäres Fachteam aus den Bereichen Sozialarbeit, Psychologie, Medizin und Pflege in allen Fragen rund um die Multiple Sklerose. Die Dienstleistung steht allen Interessierten zur Verfügung, ist unabhängig und kostenlos (Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr, vergünstigter Telefontarif).

    Die gesamtschweizerische Sammelaktion für MS-Betroffene findet unter dem Gütesiegel der ZEWO statt, die für einen gewissenhaften Umgang mit Spendengeldern bürgt. Das Spendenkonto lautet: PC 80-7850-7.

    Ein Foto zu dieser Medienmitteilung finden Sie unter www.multiplesklerose.ch/d/17000.htm.

ots Originaltext: Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft
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Kontakt:
Annemarie Bürgi
Öffentlichkeitsarbeit
Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft
Tel.      +41/43/444'43'34
E-Mail: abuergi@multiplesklerose.ch



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