Roland Berger Strategy Consultants

"Asia-Pacific Regional Headquarters Study": Shanghai, Hongkong und Singapur sind die begehrtesten Standorte für die Zentralen internationaler Konzerne in der Region

München (ots) -    - Studie von Roland Berger und der Industrie- und Handelskammer 
     der Europäischen Union in China zeigt Attraktivität von Städten 
     in der Region Asien-Pazifik als Standort für regionale 
     Unternehmenszentralen
   - Shanghai, Hongkong und Singapur sind die bevorzugten Standorte 
     unter 15 untersuchten Städten
   - Wichtigste Kriterien sind: Nähe zu Kunden und Märkten, günstige 
     rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen, gute und 
     stabile politische Lage, günstiges Geschäftsumfeld und 
     vorteilhafte steuerliche Bedingungen
   - Die Studie bietet ausführliche Informationen zu den Städten als 
     potenziellem Sitz von Unternehmenszentralen und zu wesentlichen 
     wirtschaftlichen Trends 

Multinationale Konzerne werten Shanghai, Hongkong und Singapur als die attraktivsten Standorte zur Gründung von regionalen Unternehmenszentralen im Asien-Pazifik-Raum. Bei einer detaillierten Bewertung liegen Singapur und Hongkong in wichtigen Kriterien noch vor Shanghai. Dazu gehören Erfolgsfaktoren wie gute rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen, eine gute und stabile politische Lage, ein günstiges Geschäftsumfeld sowie vorteilhafte steuerliche Bedingungen. Shanghai überzeugt hingegen vor allem wegen seiner Nähe zu Kunden und Märkten. Das sind die Ergebnisse der Studie, die Roland Berger Strategy Consultants gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer der Europäischen Union in China durchgeführt haben. Dabei wurden 1.600 hochrangige Vertreter multinationaler Konzerne befragt, die im Asien-Pazifik-Raum aktiv sind.

In ihrer Studie zu Unternehmenszentralen in der Region Asien-Pazifik ("Asia-Pacific Headquarters Study 2011") bewerten Roland Berger Strategy Consultants und die Industrie- und Handelskammer der Europäischen Union in China die Leistungsfähigkeit und Attraktivität von Großstädten in der Asien-Pazifik-Region mit Blick auf ihre Eignung als Sitz regionaler Unternehmenszentralen. "Mit zunehmender Verlagerung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten in den Asien-Pazifik-Raum messen viele multinationale Konzerne dieser Region immer mehr strategische Bedeutung bei. Denn ihre Wachstumsraten bei BIP und Verbrauchernachfrage übertreffen die anderer Regionen", sagt Charles-Edouard Bouée, President Asia und Mitglied des Global Executive Committee von Roland Berger Strategy Consultants. "So eröffnen immer mehr Unternehmen regionale Zentralen im Asien-Pazifik-Raum." Die Roland Berger Studie schildert die Eigenschaften ausgewählter Großstädte in Asien als Standorte für Unternehmenszentralen. "Unsere Analyse zeigt zudem die Schwierigkeiten auf, die europäische Unternehmen überwinden müssen, wenn sie sich in diesen Städten niederlassen," führt Berger Asienchef Bouée aus.

Wichtigste Kriterien für die Standortwahl

Die im Rahmen der Studie geführten Interviews mit Unternehmensvertretern ergaben zehn wesentliche Bedingungen, die eine Stadt erfüllen muss, um sich für die Errichtung einer Unternehmenszentrale zu eignen: (1) Nähe zu Kunden und Märkten, (2) günstige rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen, (3) gute und stabile politische Lage, (4) ein günstiges Geschäftsumfeld, (5) vorteilhafte steuerliche Bedingungen, (6) Zugang zu Humanressourcen, (7) niedrige Betriebskosten, (8) transparenter und ungehinderter Marktzugang, (9) Nähe zu Produktionsstandorten und (10) Zugang zu Vertriebskanälen.

Zunächst wurden die Umfrageteilnehmer um eine eigene Rangfolge von Städten im Asien-Pazifik-Raum gebeten, entsprechend ihrer Attraktivität als möglicher Standort für Unternehmenszentralen. Dabei erreichten Shanghai, Hong Kong und Singapur - dicht beieinander liegend - die Top-Drei-Positionen. Diese Städte wurden anschließend nach den zehn genannten Kriterien im Detail untersucht. Dabei ergab die Analyse, dass Singapur, gemessen an zahlreichen wesentlichen Kriterien, am besten abschneidet - darunter ein günstiges rechtliches und regulatorisches Umfeld sowie die gute und stabile politische Lage. Hongkong folgt dicht dran und ist bei Verwaltung, Regulierung und Steuern sehr gut positioniert. Shanghai liegt hingegen vor allem wegen seiner "Nähe zu Kunden und Märkten" im Vergleich zu den beiden anderen Standorten vorn.

"Dass Shanghai bei europäischen multinationalen Konzernen derzeit unter den Top-Drei-Städten für den Sitz ihrer regionalen Unternehmenszentrale im Raum Asien-Pazifik rangiert, verdeutlicht Chinas wachsende Bedeutung weltweit. Dies zeigt auch Shanghais wichtige Rolle als größtes Wirtschafts- und Finanzzentrum in China" stellen die Autoren der Studie fest. "Bewerten Unternehmen Shanghai aber nach Aspekten wie etwa den rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, so ist noch Verbesserungspotenzial im Vergleich zu Hongkong und Singapur da."

Die Studie bietet konkrete Informationen zur Eignung und Attraktivität der drei Städte als potenzielle Standorte für regionale Unternehmenszentralen. Darüber hinaus zeigt sie auf, welche Schwierigkeiten europäische Unternehmen zu meistern haben, die sich in diesen Städten niederlassen.

Die Studie finden Sie zum kostenlosen Download unter: http://www.rolandberger.com/pressreleases

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit rund 2000 Mitarbeitern und 39 Büros in 27 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 200 Partnern.

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