Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST)

"Tiere keine Sachen": Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte begrüsst die Entscheidung des Ständerats.

    Bern (ots) - Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte hat mit Genugtuung vom einstimmigen Entscheid des Ständerates Kenntnis genommen, die parlamentarische Initiative von Herrn Ständerat Dick Marty anzunehmen. Dieser Entscheid bringt uns einen grossen Schritt weiter in der Verbesserung des Rechtsstatus der Tiere.

    Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte hat den bedauerlichen Entscheid des Nationalrats im Dezember 1999, nicht auf das Thema einer Gesetzesänderung bezüglich einer Verbesserung des rechtlichen Status von Tieren einzutreten, mit Empörung zur Kenntnis genommen.

    Sie hat in den darauf folgenden Monaten in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz, der Stiftung für das Tier im Recht und der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft mit grossem Erfolg die Volksinitiative "Tier keine Sache" lanciert. Diese Initiative wurde am 17. August 2000 mit 140'000 Unterschriften eingereicht. Gleichzeitig zu dieser Aktion hat Herr Ständerat Dick Marty eine parlamentarische Initiative mit praktisch gleichem Ziel deponiert. Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte begrüsst die einstimmige Annahme dieser Initiative durch den Ständerat. Die Einstimmigkeit ist ein starkes Signal an den Nationalrat, der Gesetzesänderung über eine Verbesserung des rechtlichen Status der Tiere zuzustimmen. Dies entspricht auch der gesellschaftlichen Meinung, dass Tiere sensible Lebewesen sind.

ots Originaltext: Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte (GST)
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