Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST)

Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte (GST) ist gegen eine Aufhebung des Schächtverbotes

Bern (ots) - Die Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte (GST), welche die Interessen der Tierärzteschaft vertritt, hat mit Erstaunen und Bedauern davon Kenntnis genommen, dass im Zuge der Überarbeitung des Tierschutzgesetzes vorgesehen ist, das Schächtverbot aufzulockern. Sie ist der Meinung, dass dieses Verbot in unserem Land nicht aufgehoben werden darf und wird ihre Argumente im Rahmen der Vernehmlassung geltend machen. Die Schächtung, eine Schlachtmethode, welche die Tiere ohne vorherige Betäubung ausbluten lässt, war bereits 1893 in der Eidgenössischen Verfassung verboten. Der betreffende Artikel ist 1978 durch eine Version ersetzt worden, welche die Eidgenossenschaft dazu ermächtigte, ein Tierschutzgesetz zu erlassen. Man erinnert sich, dass damals die Regierung, in Anbetracht zur Volksabstimmung, die Garantie dafür gegeben hat, dass das Schächtverbot im Gesetz verankert wird. Die GST erachtet die Lockerung dieses Verbotes als grossen Rückschritt für den Tierschutz, just im Moment wo die neu ausgearbeiteten Texte des Entwurfes den besseren Schutz des Tieres gewährleisten wollen und die Halter, Züchter und Tierärzte zur Einhaltung strenger Vorschriften verpflichten. Dieser Vorschlag kann von der GST keinesfalls unterstützt werden - ein Standpunkt, welchen sie mit allen Argumenten im Verlauf der Vernehmlassung klar darlegen wird. ots Originaltext: Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte (GST) Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Charles TROLLIET, Verantwortlicher für Kommunikation GST Länggassstrasse 8, Postfach 6324, CH-3001 Bern Tel. : +41 (0)31 307 35 35 Mobile: +41 (0)79 205 32 91 Fax : +41 (0)31305 35 39 E-Mail : charles.trolliet@gstsvs.ch [ 018 ]

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