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Kommunikationsfachleute rechnen kaum mit mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt

    Hamburg (ots) -

    - Querverweis: Grafiken werden über obs versandt und sind unter
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    Das neue Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) wird für fast zwei Drittel der Investor Relations-Fachleute nur geringe positive Effekte auf den Kapitalmarkt haben. Dies ergab der gemeinsam von news aktuell, Faktenkontor und CAT Consultants veröffentlichte IR-Trendmonitor. Insgesamt haben 190 Fach- und Führungskräfte aus der Finanzmarktkommunikation an der Umfrage teilgenommen.

    Ein Großteil der Befragten aus IR-Abteilungen und IR-Agenturen hat nur sehr geringe Erwartungen an das TUG: Sie rechnen nur in geringem Maße mit einem transparenteren Kapitalmarkt. Nur fünf Prozent der IR-Abteilungen in börsennotierten Unternehmen sehen durch die neue Gesetzgebung mehr Transparenz auf dem Finanzmarkt.

    Weitere Ergebnisse des IR-Trendmonitors:

    * Fast alle Fachkräfte aus IR-Abteilungen (95 Prozent) rechnen mit zusätzlichen Kosten durch das TUG. Besonders die Befragten in IR-Abteilungen kleinerer Unternehmen erwarten eine tendenziell höhere Kostenbelastung als größere Unternehmen.

    * "Zuverlässigkeit" ist der entscheidende Faktor bei der Auswahl eines Publikationsdienstleisters für Ad hoc-Mitteilungen und andere Pflichtmeldungen. Für gut 84 Prozent der IR-Abteilungen ist dieses Kriterium ausschlaggebend. Danach folgen die Faktoren "Service" (45 Prozent) und "Preis" (fast 44 Prozent).

    *  Die Zielgruppeneinschätzungen der Befragten in IR-Abteilungen sind relativ stabil. Für gut 44 Prozent wird die Bedeutung von institutionellen Anlegern in Zukunft stark steigen. Mit einigem Abstand folgen die Buy & Sell Side Analysten. Nur gut sechs Prozent der IR-Fachleute rechnen mit einem Bedeutungszuwachs der Zielgruppen "Privatanleger" und "Journalisten".

    * Die überwiegende Mehrheit der Befragten in IR-Abteilungen (82 Prozent) und IR-Agenturen (60 Prozent) geht von einem geringen Wachstum ihrer Gehälter aus.

    * Ein Großteil der Befragten erwartet einen Anstieg des IR-Budgets innerhalb der nächsten zwei Jahre. Gut jedes zweite Unternehmen rechnet mit einem Zuwachs von bis zu zehn Prozent, jede zehnte IR-Abteilung prophezeit sogar einen noch höheren Anstieg des IR-Budgets. IR-Agenturen sehen der Zukunft optimistischer entgegen: Fast jede sechste Agentur erwartet einen Honoraranstieg von mehr als zehn Prozent bis zum Jahr 2009.

    Über den IR-Trendmonitor:

    Für den IR-Trendmonitor wurden die Antworten von 190 Fach- und Führungskräften aus IR-Abteilungen und IR-Agenturen ausgewertet. Initiatoren der Studie sind news aktuell (www.newsaktuell.de), die IR-Agentur CAT Consultants (www.cat-consultants.de) und die PR-Agentur Faktenkontor (www.faktenkontor.de). news aktuell ist der Anbieter des Publizitätsservices euro adhoc (www.euroadhoc.com). Die Online-Umfrage wird regelmäßig zweimal im Jahr durchgeführt, um Branchentrends kontinuierlich und umfassend zu untersuchen.

    Der vollständige Berichtsband kann gegen eine Schutzgebühr von 75 Euro bei Faktenkontor bestellt werden: info@faktenkontor.de


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