Fraport AG

Fraport-Aufsichtsrat: Schulte soll Schölch folgen
Finanzvorstand wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Weimar: Starkes Führungsteam mit Bender an der Spitze

    Frankfurt am Main (ots) - Der Aufsichtsrat der Fraport AG (FRA) hat zum 01. April 2007 wirksam werdende personelle Veränderungen im Vorstand beschlossen. Aufsichtsratsvorsitzender Staatsminister Karlheinz Weimar teilte nach einer Sitzung des Gremiums in Frankfurt mit, zu diesem Datum werde der 46 Jahre alte jetzige Vorstand für Finanzen und Bau, Dr. Stefan Schulte, das Ressort des zum 31. März nächsten Jahres auf eigenen Wunsch ausscheidenden stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Manfred Schölch und auch die Stellvertretung im Vorsitz übernehmen. Schulte werde damit den Flughafenausbau, die Bauaktivitäten, den Flug- und Terminalbetrieb sowie die Sicherheit verantworten.

    Mit diesem Wechsel im Vorstand werde das Finanz-Ressort neu besetzt, die Suche nach einem Nachfolger beginne umgehend.

    Weimar erklärte, die Fraport habe unter dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Wilhelm Bender eine ebenso tatkräftige wie zielstrebige Führung, die für die Bewältigung der schwierigen Herausforderungen in der Luftverkehrswirtschaft gut aufgestellt sei. "Mit einem starken Führungsteam und einer zukunftsorientierten strategischen Ausrichtung wird die Fraport die Herausforderungen angehen. Sie hat dabei das volle Vertrauen des Aufsichtsrates, der hinter Dr. Bender und der von ihm geführten Mannschaft steht", sagte Weimar.

    Weimar erklärte weiter, Prof. Schölch, dessen jetziger Vertrag noch bis zum 30. Juni 2007 laufe, werde zum Zeitpunkt seines Ausscheidens eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Flughafenausbau - nämlich den Abschluss der Planfeststellung aus Fraport-Sicht mit der endgültigen Einreichung aller Unterlagen einschließlich der Nachträge - bewältigt haben. Vor diesem Hintergrund mache die "vorzeitige Stabübergabe Sinn". Die zentrale Aufgabe Flughafenerweiterung könne mit ungebrochener Energie weiter vorangebracht werden.

    Prof. Schölch werde sich künftig seinem Amt als Präsident von ACI (Airports Council International) Europe widmen und Fraport für Beratungsaufgaben zur Verfügung stehen.

    Weimar hob Schölchs Verdienste um die Entwicklung des Frankfurter Flughafens hervor. Seit 1971 sei er an Bord des Flughafenbetreibers, sei also "Airport-Urgestein" und habe die Aufwärtsentwicklung des zentralen Luftverkehrsdrehkreuzes in Deutschland wesentlich mitgeprägt. Die bisherigen Wegstrecken des Flughafenausbaus habe er mit Geschick, Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein bewältigt.

    Zur Berufung von Dr. Schulte zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden sagte Weimar, Schulte habe sich in seiner jetzigen Funktion bewährt. Solide Finanzpolitik, Sachkompetenz, Teamgeist und strategisches Denken prägten seine Amtsführung. Außerdem habe er sich über das Finanz- und Bauressort hinaus in die "Bewältigung operativer Fragestellungen gewinnbringend eingebracht", weshalb der Aufsichtsrat besonderes Vertrauen in seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg in der Zukunft setze.

    Abschließend sagte Weimar, der Aufsichtsrat freue sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Bender und seiner künftig veränderten Führungsmannschaft.

    Vita Dr. Schulte

    Dr. Stefan Schulte (46) ist seit April 2003 Mitglied des Vorstandes der Fraport AG. Ihm unterstehen die Geschäftsbereiche Controlling, Finanzen und Rechnungswesen, Investor Relations, Akquisitionen und Beteiligungen, Informations- und Kommunikationsdienstleistungen sowie das Immobilien- und Facility-Management.

    Dr. Schulte war von 2001 bis 2003 Mitglied des Vorstandes der DEUTZ AG in Köln, wo er die kaufmännischen Bereiche und Personal verantwortete. Seine Laufbahn begann der gelernte Bankkaufmann, der nach seinem Studium 1991 zum Dr. rer. pol. promovierte, in der Abteilung für Konzernentwicklung der Deutschen Bank. Danach war Dr. Schulte bei Mannesmann Arcor in Eschborn Bereichsleiter Controlling und dann Finanzvorstand (Chief Financial Officer) bei Infostrada S.p.A., der damaligen italienischen Festnetztochter der Mannesmann/Vodafone Gruppe mit Sitz in Mailand.


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