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Neue Entwicklung im Terminalprojekt in Manila: Fraport fordert erneut Entschädigung von der philippinischen Regierung

Frankfurt/Main (ots) - Die philippinische Regierung hat heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sie bei einem philippinischen Gericht ein Verfahren zur Enteignung des Terminals 3 am Flughafen in Manila eingeleitet hat. Nach Berichten hat die philippinische Regierung das Terminal bereits in Besitz genommen. Eigentümerin des neu gebauten Terminalgebäudes ist die Projektgesellschaft Piatco, an der die Fraport AG (FSE:FRA) mit 30 Prozent beteiligt ist. Das Terminal ist bisher nicht in Betrieb gegangen. Die Fraport AG hat das Manila-Engagement bereits im Jahresabschluss 2002 voll wertberichtigt. Fraport wertet das Vorgehen der philippinischen Regierung als einen weiteren eklatanten Rechtsbruch. Der philippinische Supreme Court hatte am 21. Januar 2004 entschieden, dass bei einer Enteignung der Piatco eine angemessene Entschädigung zu leisten ist. Auch deswegen erwartet Fraport eine unverzügliche Kompensation. Außerdem hat der Frankfurter Flughafenbetreiber als deutsches Unternehmen nach dem deutsch-philippinischen Investitionsschutzabkommen gerade bei Enteignung einen Anspruch auf angemessene Entschädigung. Die diesbezügliche Klage von Fraport gegen die philippinische Regierung ist seit September 2003 bei der Weltbank in Washington anhängig. Die Fraport AG erwartet, dass das eingeleitete Enteignungsverfahren ihren Anspruch auf eine angemessene Entschädigung verstärkt. Fraport wird diesen Anspruch mit Nachdruck weiter verfolgen. Das laufende Verfahren in Washington wird durch eine Entscheidung philippinischer Gerichte nicht beeinträchtigt, da hier internationales Recht maßgebend ist. ots Originaltext: Fraport AG Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.ch Pressekontakt: Fraport AG Unternehmenskommunikation Pressestelle (UKM-PS)Telefon:069 690-70555 60547 Frankfurt am Main Telefax: 069 690-55071

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