Fraport AG

Ab 2005 soll die A380-Werft im Südteil des Flughafens Frankfurt entstehen

Frankfurt/Main (ots) - Im Südwesten des Flughafens Frankfurt plant die Fraport AG für ihren Hauptkunden Lufthansa den Bau einer Wartungshalle für den neuen Airbus A380. Sie soll bis 2007 betriebsbereit sein. Jeder Vogel braucht ein Nest: Das gilt auch für den Super-Airbus. Die Lufthansa wird ihren ersten Jet dieser neuen Flugzeuggeneration im September 2007 geliefert bekommen. Insgesamt hat sie 15 A380 bestellt, die bis 2015 Teil ihrer Interkontflotte werden. Diese Flugzeuge müssen am Heimatflughafen der Kranich-Airline in Frankfurt gewartet werden können. Die Wartungshalle mit einer lichten Höhe von 29 Metern, deren Bau 2005 beginnen soll, wird ca. 350 Meter lang und 140 Meter breit. Die Grundfläche beläuft sich auf rund 49'000 Quadratmeter. Bis zu vier Airbusse A380 werden ab 2007 gleichzeitig in den Hangar passen. Auf 3.800 Quadratmetern sollen ausserdem Werkstätten entstehen, ein Hochregallager nimmt etwa 10'000 verschiedene Ersatzteile auf. Der bevorstehende Einsatz des Airbus A380 hat mit der geplanten Kapazitätserweiterung für den Flughafen FRA nichts zu tun. Deshalb leitete Fraport Ende Januar 2003 für die Werft ein separates Planfeststellungsverfahren ein; die Flughafengesellschaft erwartet noch für dieses Jahr dessen Abschluss. Ohne die Wartungsbasis würde die Stationierung der A380-Flotte der Lufthansa voraussichtlich in München erfolgen - die damit verbundenen zusätzlichen Jobs entstünden dort, vorhandene Arbeitsplätze in Frankfurt wären gefährdet. ots Originaltext: Fraport AG Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Fraport AG Unternehmenskommunikation Pressestelle (UKM-PS) 60547 Frankfurt am Main Telefon: +49/69/690-70555 Telefax: +49/69/690-55071

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