Fraport AG

Flughafen Frankfurt im ersten Quartal 2003: Leichter Zuwachs bei Passagierzahl - deutliches Plus beim Frachtaufkommen - Fraport-Konzern verzeichnete in allen Segmenten Zuwächse

    Frankfurt/Main (ots) - Die Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen (FRA) weisen trotz Irak-Krieg, SARS und weltweiter Kon-junkturschwäche für das erste Quartal 2003 mit rund 10,6 Millionen Passagieren einen leichten Zuwachs von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal aus. Nach einem Passagierzuwachs von sieben Prozent im Januar wurde allerdings bereits im Februar die Zurückhaltung der Verbraucher bei der Buchung von Flugreisen wegen der Irak-Krise deutlich. Im März beeinflussten Auswirkungen des Irak-Kriegs und der Ausbruch der Infektionskrankheit SARS in Südostasien das Passagieraufkommen deutlich negativ.

    Die Airport-Betreibergesellschaft Fraport ist jedoch zuversichtlich, dass die Verkehrsentwicklung infolge der aktuellen weltpolitischen Ereignisse nur vorübergehend vom langfristig prognostizierten Wachstumspfad abweicht. "Ein Blick zurück zeigt, dass in den vergangenen 20 Jahren auf kurzfristige, krisenbedingte Verkehrsrückgänge stets kräftige Erholungsphasen folgten", erklärte Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. "Ich hoffe, dass die Entwicklung nach Beendigung der Auseinandersetzungen im Irak ähnlich verlaufen wird."

    Einen starken Zuwachs verzeichnete Fraport am Frankfurter Flughafen im ersten Quartal 2003 beim Cargo-Aufkommen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeuten 404.829 Tonnen Luftfracht ein Plus von 5,8 Prozent. Wachstumsmotor waren die Interkontinental-Strecken nach Nord- und Südamerika und in Richtung Fernost mit zweistelligem Wachstum. Insgesamt erreichte die interkontinental beförderte Luftfracht mit einem Plus von 9,2 Prozent einen Anteil von 85,1 Prozent des Gesamtaufkommens am Frankfurter Flughafen.

    Von Januar bis März nahm auch die Zahl der Flugzeugbewegungen und Höchststartgewichte (MTOW) deutlich zu. Vorwiegend internationale Verbindungen - hier besonders Relationen von und nach Nahost, Nordamerika und den arabischen Mittelmeeranrainern, die nach dem 11. September 2001 stark von Aufkommensrückgängen betroffen waren - wurden wieder verstärkt bedient. Während die Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 111.974 zulegten, stiegen die Höchststartgewichte sogar um 7,6 Prozent auf 6,1 Millionen Tonnen.

    Konzernweit nutzten in den ersten drei Monaten 2003 fast 14 Millionen Passagiere die Flughäfen Frankfurt, Hannover, Saarbrücken, Hahn, Antalya und Lima, 2,3 Prozent mehr als im ersten Quartal 2002. Die Cargo-Tonnage nahm im Konzern um 7,3 Prozent auf 475.592 Tonnen zu, die Zahl der Flugzeugbewegungen stieg um 4,4 Prozent auf 164.423.

    Der Airport Antalya konnte 736.681 Fluggäste begrüssen, 1,4 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Gerade im März kam es hier zu den erwarteten kriegsbedingten Nachfragerückgängen. Frankfurt-Hahn dagegen ist, wie andere europäische Flughäfen mit einem hohen Anteil an Low-Cost-Verkehr, von den aktuellen Krisen der Luftfahrt kaum betroffen. Das Passagieraufkommen legte hier im ersten Quartal 2003 erneut dreistellig zu. 464.257 Fluggäste bedeuten einen Zuwachs von 137,6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2002. Grund hierfür ist die Aufnahme neuer Ziele im Flugplan der Ryanair. Damit nimmt Frankfurt-Hahn nach wie vor unter den europäischen Flughäfen einen Spitzenplatz bei der Wachstumsdynamik ein.

      Verkehrszahlen des Fraport-Konzerns im I. Quartal 2003

                 Passagiere(1) Verän-    Cargo(t) Verän-  Bewegungen  Verän-
                 abs.                derung    abs.        derung  abs.            derung
                                        in %                      in %                         in %
    
    Frankfurt 10.566.133    0,5      404.829    5,8        111.974        4,7
    
    Antalya(4)    736.681  -1,4        n.a.        n.a.         5.739        1,5
    
    Hahn(3)         464.257  137,6      34.496    16,1         6.658      18,8
    
    Hannover        941.365    -0,8        3.435      5,0        20.144        4,4
    
    Lima(2)        1.047.996    1,0      32.793    19,4        16.482      -0,7
    
    Saarbrücken      66.508  -2,0            39    77,3         3.426        2,6
    
    Konzern      13.822.940    2,3    475.592      7,3      164.423        4,4
    
    Quelle: ACI-Meldungen
    (1) Passagiere (Gewerblicher Verkehr an+ab+Transit)
    (2) eigene Angaben von Lima
    (3) Frankfurt-Hahn: Fracht inkl. Trucking
    (4) Nur Passagiere des Internationalen Terminals

ots Originaltext: Fraport AG
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