Fraport AG

Raumordnungsverfahren zum Airportausbau auf der vorgesehenen Zeit-Schiene

    Frankfurt (ots) - Das Raumordnungsverfahren zum Ausbau des Flughafens Frankfurt Main geht planmässig voran. Das Regierungspräsidium in Darmstadt bestätigte gestern dem Airportbetreiber Fraport AG nach einer eingehenden Sichtung der Papiere, dass die kürzlich hierfür eingereichten Unterlagen nach Auffassung dieser Behörde ebenso plausibel wie vollständig sind. Mit einer Veröffentlichung im Hessischen Staatsanzeiger wurde das behördeninterne Verfahren formell eingeleitet.

    Beteiligt sind Gemeinden, Träger öffentlicher Belange und Fachverbände. Ab dem 12. November können aber auch  interessierte Bewohner der Region in den Kommunen Einblick in die ausgelegten Akten, Pläne und zahlreichen wissenschaftlichen Gutachten nehmen. Möglich bleibt dies bis zum 21. Dezember. Das Raumordnungsverfahren dauert nach den gesetzlichen Bestimmungen insgesamt ein halbes Jahr. Alle gegen die vorgesehene Kapazitätserweiterung für den Flughafen Frankfurt erhobenen Einwendungen sollen Mitte April nächsten Jahres erörtert werden.

    Am 27. August hatte die Flughafengesellschaft ihren Antrag für das Raumordnungsverfahren offiziell eingereicht, bei dem die Raum- und Umweltverträglichkeit des Ausbaus geprüft wird. Die Fraport AG bevorzugt hierfür die Variante einer Landebahn im Nordwesten.

    Bei den Ausbauplänen geht es neben einer weiteren Bahn um ein zusätzliches Passagierterminal und andere notwendige Betriebseinrichtungen. Die dem Regierungspräsidium  Darmstadt präsentierten Unterlagen bestehen aus 16 Aktenordnern mit ca. 6.000 Seiten Text und rund 300 Plänen. Ein an das jetzt laufende Raumordnungsverfahren anschliessendes Planfeststellungsverfahren wird im Sommer 2002 beginnen.

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