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Kaschieren erlaubt - Flächen und Kanten in einem Arbeitsgang

Hannover (ots)

Beim Kaschieren werden Oberflächen (inklusive
Kanten) durch einen folienartigen Werkstoff verdeckt (kaschiert) und 
damit veredelt. Die Qualität des Kaschierens hängt ab vom 
Zusammenspiel zwischen Träger- und Beschichtungsmaterial, Kleber und 
Kaschieranlage. Als Kleber kommen Weißleim, Schmelzkleber und auf 
Harnstoff basierende Kleber in Frage. Kaschiert werden Dekorpapiere, 
Metall- oder Kunststofffolien, Laminate und Furniere.
So vielfältig wie die Materialien und Kleber sind auch die 
technischen Verfahren beziehungsweise Anlagen. Die Anbieter achten 
auch hier darauf, dass ihre Anlagen modular aufgebaut sind. 
Geschwindigkeiten von 30 Meter pro Minute und damit Kaschierflächen 
von 100 000 Quadratmetern pro Tag sind bei den kontinuierlich 
arbeitenden Rollenkaschieranlagen keine Seltenheit. Doch nicht jeder 
Anwender benötigt solche oder gar noch größere Mengen. Die Hersteller
konzentrieren sich deshalb bei ihrer Entwicklungsarbeit auch mehr auf
die Optimierung der Wirtschaftlichkeit als auf 
Produktionsgeschwindigkeit.
Zur Wirtschaftlichkeit gehören hohe Verfahrenssicherheit, 
kostengünstige Leimsysteme, die Möglichkeit der sofortigen 
Weiterverarbeitung der kaschierten Werkstücke und die exzellente 
Oberflächenqualität des kaschierten Holzwerkstoffes. Einen großen 
Fortschritt stellt die Möglichkeit dar, Flächen und Kanten in einer 
Anlage und damit sozusagen auch in einem Arbeitsgang zu kaschieren. 
Dadurch werden nicht nur viel Zeit eingespart und die Qualität durch 
(fast) synchrone Arbeitsgänge erhöht, es entfallen auch 
Zwischenlagerung und sonstige Logistik-Aufwendungen.
Ein weiterer großer Fortschritt liegt darin, verschiedene 
Beschichtungsmaterialien wie PVC-Finishfolien auf Papierbasis, 
Furniere und Laminate in einer Anlage zu verarbeiten und dabei die 
erreichten hohen Qualitätsstandards bei allen Materialien 
beizubehalten. Hier sind zweifellos noch einige Verbesserungen zu 
erwarten, auch wenn dem Fortschritt aus physikalischen und chemischen
Gründen - vor allem wegen der spezifischen Kleber-Eigenschaften - 
Grenzen gesetzt sind.
In der Kaschiertechnologie, die zu Ende des vorigen Jahrhunderts 
als ausgereift galt, sind inzwischen Standards erreicht worden, die 
noch zu Beginn dieses Jahrhunderts kaum abzusehen waren. Dennoch sind
weitere Entwicklungen zu erwarten, auch weil die Ansprüche der Kunden
nicht nur immer höher, sondern auch immer differenzierter werden.
Bei der LIGNA+ HANNOVER 2007 werden sich die Investoren vermutlich
vor allem danach erkundigen, inwieweit es den Herstellern gelungen 
ist, die in den verschiedenen Dimensionen erreichten Standards - 
Qualität, Schnelligkeit, Materialeinsatz, Leimverbrauch, Flächen- und
Kantenkaschierung - so zu kombinieren, dass die Anlagen noch 
wirtschaftlicher und noch flexibler geworden sind.
Weitere Informationen zum gesamten Programm der LIGNA+ HANNOVER 
2007 sowie zu einzelnen Angebotsschwerpunkten stehen im Internet 
unter www.ligna.de und www.handwerk-holz-mehr.de.
Pressekontakt:

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Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Anja Brokjans
Tel.: +49 511 89-31602
E-Mail: anja.brokjans@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.ligna.de/presseservice

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