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Media Service: Schweizer System "macht Schule" in Myanmar

Bern (ots) - Die Schweiz hat als erstes europäisches Land die neue burmesische Abgeordnete Aung San Suu Kyi empfangen. Dieser Besuch stellt eine neue Etappe in der von Myanmar eingeleiteten Transition dar.

Um die laufenden Veränderungen im ehemaligen Burma zu illustrieren und den Beitrag der Schweiz aufzuzeigen, ist ein Journalist von swissinfo.ch kürzlich in die Stadt Yangon gereist. Dort hat er Verantwortliche der Schweizer Zusammenarbeit getroffen und verschiedene Projekte besucht.

Gemäss Angaben von NGO vor Ort hat sich das Klima in Myanmar deutlich entspannt. Es sei einfacher geworden, mit den Behörden über Entwicklungshilfe zu diskutieren. Auch seien die Probleme des Landes kein Tabu mehr. Administrative und logistische Schwierigkeiten seien aber weiterhin an der Tagesordnung.

Im Zusammenhang mit dieser Öffnung erhält das Zentrum für Berufsbildung in Yangon eine besondere Bedeutung. Dieses geht auf die Initiative eines Deutschschweizer Vereins zurück. Dank der Einführung des dualen helvetischen Bildungsmodells erhalten junge Burmesen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Damit sollen sie auf dem lokalen Arbeitsmarkt, dem es an qualifiziertem Personal fehlt, bessere Chancen haben

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