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Media Service: Fall Couchepin: "Die Medien haben sich instrumentalisieren lassen" (swissinfo)

Media Service: Fall Couchepin: "Die Medien haben sich instrumentalisieren lassen" (swissinfo)
Kurt Imhof.
Bern (ots) - Hat der Bundespräsident absichtlich Nationalrat Mörgeli mit dem SS-Arzt Mengele verglichen, oder hat sich Pascal Couchepin schlicht versprochen? Für den Zürcher Soziologen Kurt Imhof ist die Affäre ein Beispiel dafür, wie sich die Medien von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) instrumentalisieren lassen. "Man muss einem Menschen mit französischer Muttersprache zubilligen, dass solche Versprecher vorkommen können. Die These der gezielten Provokation stellten die Medien, die SVP und der rechte Flügel des Freisinns her," sagt Imhof in einem Interview mit der Internetplattform swissinfo. Bedenklich ist für den Leiter des Forschungsbereichs Öffentichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich, dass Informationen aus vertraulichen Kommissionssitzung nach aussen dringen. "Wenn alles öffentlich wird, gibt es Sieger und Verlierer. Die Konkordanz-Demokratie braucht Räume der Zurückgezogenheit," gibt er zu bedenken. Ganzes Interview unter: www.swissinfo.ch swissinfo ist eine Unternehmenseinheit der SRG SSR idée suisse (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft). Sie hat die Aufgabe, im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer über die Ereignisse in ihrem Heimatland zu informieren und den Bekanntheitsgrad der Schweiz im Ausland zu steigern. Hierzu betreibt swissinfo eine News- und Informationsplattform im Internet, die in neun Sprachen zur Verfügung steht: www.swissinfo.ch. Kontakt: marketing@swissinfo.ch

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