Soka Gakkai International

Erziehung zu Menschenrechten, Abrüstung und Nachhaltigkeit ist der Schlüssel - SGI Präsident veröffentlicht jährliche Friedensbotschaft

    Tokio (ots/PRNewswire) - In seiner heute veröffentlichten jährlichen Friedensbotschaft drängt Daisaku Ikeda, Präsident der weltweiten buddhistischen Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International (SGI), zu verstärkten Bildungsmassnahmen in den Bereichen Menschenrechte, Abrüstung und nachhaltige Entwicklung. Aus Ikedas Sicht bildet eine Erziehung, die globale Fragen wie Frieden und Armutsbekämpfung in den Mittelpunkt stellt, "die Basis für die Zusammenarbeit beim Aufbau einer nachhaltigen menschlichen Gesellschaft, einer Gesellschaft, die wir an die kommenden Generationen weitergeben können."

    Ikeda betont, wie wichtig es sei, Abrüstungserziehung in die Schulen auf der ganzen Welt zu tragen. Auf der Sekundarstufe sollte dies die Simulation von Konfliktsituationen und partizipatives Lernen beinhalten, auf Ebene der höheren Schulen und Universitäten eine Aufwertung der Lehrpläne in der Friedensforschung.

    Die Botschaft enthält zudem Vorschläge, wie die "sanften" Interventionsmöglichkeiten der Vereinten Nationen und anderer Foren für internationale Zusammenarbeit verstärkt werden könnten. So ruft Ikeda beispielsweise zur Schaffung eines Asien-Pazifik-UN-Hochkomissariats zum besseren Schutz von Menschenleben auf; die Arbeitsgruppe, die sich mit der nuklearen Entwicklung in Nordkorea befasst, sollte zu einer ständigen Einrichtung gemacht werden; es sollte eine internationale Agentur für nukleare Abrüstung geschaffen werden; und es sollte rasch ein globales Abkommen über Handfeuerwaffen unterzeichnet werden.

    Die SGI setzte sich, zusammen mit anderen NROs, für das im vergangenen Dezember unterzeichnete "World Programme for Human Rights Education" ein. Das Programm wird sich in den ersten drei Jahren (2005-2007) auf die Primar- und Sekundarstufen konzentrieren. Zudem beginnt 2005 das UNO-Jahrzehnt der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ikeda unterstützte in einer Intervention am "World Summit on Sustainable Development" 2002 die Ausrufung eines solchen Jahrzehnts. SGI-Organisationen auf der ganzen Welt unterstützen die Ziele dieser miteinander verbundenen Initiativen mit Ausstellungen, Symposien, Veröffentlichungen und ähnlichen öffentlichen Informations- und Bildungsaktivitäten.

    Der neusten Friedensbotschaft Ikedas liegt das Thema der Wichtigkeit des Dialogs als Grundhaltung des "buddhistischen Humanismus" zugrunde. Mit Bezugnahme auf Martin Bubers (1878-1965) Untersuchung des Dialogprozesses, unterstreicht Ikeda die verwandelnde Kraft eines auf Respekt und der Anerkennung von Vernetzungen basierenden Dialogs und appelliert für eine ähnliche Haltung gegenüber der Natur, als Basis für die Schaffung einer nachhaltigen globalen Gemeinschaft.

    Daisaku Ikeda schreibt seit 1983 jährlich eine Botschaft zu Fragen des Friedens und zum Schutz des menschlichen Lebens. Diese Botschaften werden jeweils am 26. Januar veröffentlicht, zum Gedenken an die Gründung der SGI 1975. SGI hat zurzeit 12 Millionen Mitglieder in 190 Ländern und Gebieten.

    Website:  http://www.sgi.org

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