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Biotech-Boom in Berlin

    Berlin (ots) - Die Region Berlin/Brandenburg ist der grösste Standort für Biotechnologie in Deutschland - dennoch gibt es auch hier Defizite bei der Förderung der Zukunftstechnologie. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Biotechnologie in Berlin/Brandenburg - Ziel: Spitzenregion in Europa" der Unternehmensberatung A.T. Kearney.

    Die Autoren bewerten die Entwicklung des Standortes mit seinen
mehr als 120 Unternehmen und 2500 Beschäftigten überwiegend positiv.
Eine gute Infrastruktur und die Nähe zur Wissenschaft mit vielen
Universitäten und Forschungsinstituten werden in der Studie als
Pluspunkte der Region hervorgehoben.
      
    Drei Kritikpunkte hörten die Experten von A.T. Kearney bei ihren
über 40 Interviews mit Unternehmern, Wissenschaftlern und Betreibern
von Biotech-Parks aber immer wieder:
    
    - Existenzgründer und Unternehmen werden zwar beraten, doch die
Beratung ist verwirrend und unkoordiniert. Die Autoren der Studie
empfehlen deshalb eine Bündelung der Kräfte in zwei Organisationen:
eine für Investoren unter Führung des Industrial Investment Council
und der Wirtschaftsförderung der Länder und eine zweite, die sich aus
der Agentur BioTOP entwickeln muss und Gründer unterstützt sowie als
Bindeglied zwischen Biotech-Szene und Verwaltung dient.
    
    - Es gibt in Berlin und Brandenburg nicht genügend Raum für
Neuansiedlung und Expansion. Gewerbeflächen sollten deshalb schneller
erschlossen und Verwaltungsprozeduren verkürzt werden.
    
    - Die Ausbildung von nicht-akademischem Laborpersonal muss
forciert werden. Viele Unternehmer vermissen zudem bei
Naturwissenschaftlern betriebswirtschaftliches Denken und
kaufmännische Grundkenntnisse, die für die Umsetzung der
Unternehmenskonzepte erforderlich sind.
    
    Was für Berlin und Brandenburg gilt, betrifft weitgehend auch
andere Standorte in Deutschland, wobei neben Berlin/Brandenburg die
Regionen München, Rhein-Neckar und Rheinland vorne liegen. Verglichen
mit den führenden Nationen USA und Grossbritannien besteht für die
deutsche Biotech-Branche, die vor allem auf Plattformtechnologien und
Dienstleistungen setzt, noch Nachholbedarf: US-Biotech-Unternehmen
haben mehr Beschäftigte und erzielen mit durchschnittlich      147.000
einen doppelt so hohen Umsatz pro Mitarbeiter.
    
    Verantwortlich für die Studie: Dr. Thomas Wolf, A.T. Kearney
Office Berlin, Charlottenstrasse 57, 10117 Berlin, Tel. 030/2066-0
    
    Die vollständige Studie sowie Bildmaterial können Sie im Internet
unter
http://www.atkearney.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen.html
abrufen oder in der A.T. Kearney Pressestelle anfordern
(Tel. 0211/1377-671).
    
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rund 5.000 Mitarbeiter in mehr als 30 Ländern der Welt. Seit 1995
gehört A.T. Kearney zu EDS (Electronic Data Systems), dem führenden
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ots Originaltext: A.T. Kearney
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