Neue Luzerner Zeitung

Media Service: Schlagzeieln der "Zentralschweiz am Sonntag" vom 12. August

Luzern (ots) - Anbei die aktuellen Meldungen der heutigen Ausgabe der "Zentralschweiz am Sonntag":

Pauschalsteuern: Initiative kommt zustande

Die Unterschriftensammlung für die Initiative für die Abschaffung der Pauschalsteuern läuft derzeit noch, die Sammelfrist läuft erst am 19. Oktober ab. Doch die Initianten vermelden nun, dass sie bereits 95'000 der nötigen 100'000 Unterschriften beisammen haben - und dass es auch noch für die restlichen 5000 reicht, daran gibt es keine Zweifel. Damit ist klar: Dereinst wird das Stimmvolk darüber befinden müssen, was es von der Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer hält. Aus Sicht der Initianten geht es dabei nur um Privilegien für vermögende Ausländer. Einer, der ebenfalls gegen die Abschaffung von Pauschalsteuern ist, ist der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin. Die Initiative operiere mit einer einfachen Botschaft, die am Anfang verfänglich ist, sagt Hegglin. Bei genauerem Hinschauen offenbarten sich aber Pferdefüsse. «Dank der Pauschalbesteuerung sind Kantone wie Graubünden oder Bern, die sonst nicht als Steuerparadiese gelten, attraktiv für Ausländer», so Hegglin.

CVP: So soll der neue Generalsekretär sein

Die CVP sucht einen neuen Generalsekretär; der bisherige Amtsinahber Tim Frey ist überraschend per Ende Juni abgetreten. Im Interview mit unserer Zeitung erklärt CVP-Präsident Christophe Darbellay, wie es um den potenziellen Nachfolger steht: «Ende August werden wir den Nachfolger oder die Nachfolgerin vorstellen. Wir haben zahlreiche Bewerbungen erhalten, auch aus der Zentralschweiz.» Namen oder die Anzahl der Bewerber mag Darbellay aber nicht nennen. Die Selektion findet mit der Hilfe eines externen Büros statt. Und soll der Künftige ehre vom rechten oder vom linken CVP-Lager kommen? Darbellay dazu: «Die CVP ist eine Mittepartei. Mit dem neuen Generalsekretär muss sich die ganze Partei identifizieren können. Es darf nicht jemand sein, der am linken oder am rechten Rand steht. Wir machen keine Richtungswahl.»

Einblick in die Stall-Moschee von Altdorf

Das Urner Obergericht hat einen Mann verurteilt, der seinen Meerschweinchenstall in eine Moschee verwandelt hat. Der Grund für die Verurteilung: In der Landwirtschaftszone hat ein Gebetssaal nicht zu suchen. Die Muslime, die schon vor einigen Jahren aus einem Gebäude ausziehen mussten, bangen nun um ihre Moschee. Und gewähren erstmals Zutritt in ihr Gebetshaus. Die Bilder dazu gibt's exklusiv in der «Zentralschweiz am Sonntag».

Es ist heiss im Zuger Vorzeige-Hochhaus

Stolz ragt das neue Uptown-Hochhaus in Zug in die Höhe. Doch die Mieter fühlen sich alles andere als wohl. Seit der Sommer Einzug gehalten hat, sind die Temperaturen in den Wohnungen und Büros hoch angestiegen. Die Lüftung versagt. Auf Intervention der Mieter hat der Hausverwalter nun einige Anpassungen vorgenommen. Luzerner Tourismus: Touristen sollen hofiert werden Auch Luzern verzeichnet einen Rückgang an Logiernächten - wenn auch einen kleinen. Um die Touristen wieder vermehrt anzulocken, fordern die Luzerner Hoteliers Massnahmen. Den Touristen soll vermehrt der rote Teppich ausgebreitet werden. Dazu allerdings wollen die Hoteliers mehr Unterstützung von den Behörden.

Kontakt:

Sven Gallinelli, Leiter Newsdesk, Tel. 041 429 51 51



Weitere Meldungen: Neue Luzerner Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: