Neue Luzerner Zeitung

Media Service: Schlagzeilen der Zentralschweiz am Sonntag vom 7. August 2011

Luzern (ots) - Nachfolgend die Schlagzeilen der Zentralschweiz am Sonntag vom Sonntag, 7. August 2011.

Rezession: UBS-Chefökonome gibt Entwarnung Die dramatischen Verluste an der Börse hielten die Weltwirtschaft in Atem. Die unsichere Situation schürt Ängste vor einer wirtschaftlichen Stagnation oder gar einer drohenden Rezession. Nun aber gibt ein Experte Entwarnung: Der UBS-Chefökonome Daniel Kalt. «Die Reaktionen an der Börse waren teilweise übertrieben», sagt er. Und gerade ein Land wie die Schweiz müsse sich nicht allzuviele Sorgen machen: «Die Schweiz ist grundsolide», so Kalt. Denn die hiesige Wirtschaft floriert, auch wenn die Situation gerade für die Exportwirtschaft schwierig sei. An eine Rezession glaubt Kalt nicht - vorerst jedenfalls. «Die Binnenwirtschaft und die Baubranche boomen. Die Zinsen sind praktisch bei null, die Nationalbank pumpt enorm viel Geld ins System». Wenn der Franken allerdings weiterhin so stark bleibe, könnte die Schweiz in einem Jahr durchaus in eine Rezession schlittern. Anlegern wiederum empfiehlt Kalt, sich von der Panik nicht anstecken zu lassen und abzuwarten. Wer jetzt verkaufen wolle, riskiere, das ausgerechnet am Tiefpunkt zu tun.

AG Berggebiete will mehr politischen Einfluss Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) fühlt sich vom Bundesrat vernachlässigt. Dieser pflege eine zu urbane Sicht auf die Schweiz, sagt SAB-Direktor Thomas Egger. Die SAB will das nun ändern und legt darum eine politische Agenda vor. Egger will ein klares, verbindliches Papier vom Bundesrat, in welchem umrissen wird, wie die Berggebiete gefördert werden sollen. Man sei bislang immer auf später vertröstet worden - mit Lippenbekenntnissen gebe man sich nicht mehr zufrieden, so Egger. Ausserdem möchte Egger den Kanton Luzern wieder in die Arbeitsgemeinschaft holen. Luzern hat die SAB vor zwei Jahren verlassen. Der Grund: Luzern wollte sich als städtischer Kanton positionieren. Das sei schmerzhaft gewesen, sagt der Direktor der SAB, Thomas Egger. Nun aber ist in Luzern eine neue Regierung im Amt. Egger will mit dieser nun ins Gespräch kommen.

Gymnasiasten-Schwund in Luzern In den kommenden acht Jahren wird die Zahl der Gymnasiasten im Kanton Luzern um massive 16 Prozent zurückgehen. Damit könnten eigentlich gleich zwei kleine Kantonsschulen geschlossen werden. Vor solchen Schliessungen sieht man aber ab. Vielmehr will man in dieser Zeit Geld sparen und gleichzeitig die Qualität den den Schulen verbessern. Der Rückgang hängt mit geburtsschwachen Jahren zusammen.

Mehr Frauen in der Zuger Bossard-Arena Seit der Eröffnung der Bossard-Arena in Zug verzeichnet der Zuger Eishockeyclub EVZ deutlich mehr weibliche Zuschauer als bisher. Der Frauenanteil hat sich in einem Jahr sogar mehr als verdoppelt. Marketing-Manager Silvano Monn führt das auf die angenehme Wärme im vollklimatisierten Stadion zurück. Dass sich die Matchbesucher in der Bossard-Arena wohler fühlen als in der alten Herti-Halle dürfte auch am Gastro-Konzept liegen. Das Angebot kommt an - mit dem Resultat, dass die EVZ Gastro AG mehr als lukrativ ist.

Kontakt:

Sven Gallinelli, Leiter Newsdesk, Telefon 041 429 51 59



Weitere Meldungen: Neue Luzerner Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: