Neue Luzerner Zeitung

Media Service: Schlagzeilen der "Zentralschweiz am Sonntag" vom 12. Dezember 2010

    Luzern (ots) - Wetten Dass-Unfalloper: Chefarzt des Paraplegikerzentrums über die Heilungschancen

    Samuel Koch,  der sich am Samstag vor einer Woche in der Fernsehsendung "Wetten Dass..." schwer verletzt hat, ist am Samstagmorgen ins Paraplegiker-Zentrum Nottwil überführt worden. Dieses sei für seine Rehabilitation besonders geeignet, hiess es gestern. In unserer Zeitung äussert sich nun der Chefarzt der Klinik des Paraplegiker-Zentrums, Michael Baumberg, dazu. "Wir werden Samuel über mehrere Tage umfassend untersuchen müssen, um mehr herauszufinden", sagt Baumberg. Koch sei bei seiner Ankunft sehr müde gewesen. Aber, so Baumberg: "Er hat mir gesagt, dass er bereit ist zu kämpfen. Er will wieder gesund werden. Diese Einstellung ist sehr wichtig."  Im Paraplegikerzentrum geht man davon aus, dass Samuel über längere Zeit in Behandlung bleiben wird; bis zu 9 Monate könne dies dauern, so Baumberg.

    Viktor Vekselberg zieht um

    Der russische Milliardär Viktor Vekselberg wird nicht Mieter im zugerischen Oberwil. Der Grund ist nicht ganz klar - möglicherweise sind es die vielen Züge vor dem Haus, das noch im Rohbau steht, oder die Nachbarn, die ihn stören. Er sucht sich nun im Kanton Zug ein anderes Domizil, wohin er seinen Steuersitz verlegen kann. Vekselberg will sich im Kanton Zug niederlassen, nachdem in Zürich die Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer aufgehoben worden ist. Vekselbergs Vermögen wird auf über 6 Milliarden Dollar geschätzt.

    Tierschützer wollen Strafanzeige gegen Luzerner Kantonstierarzt einreichen

    Die Tierschutzorganisation «Stiftung für das Tier im Recht» ist unzufrieden mit der Tierschutzpraxis im Kanton Luzern. Und erwägt deswegen sogar, Strafanzeige gegen den Luzerner Kantonstierarzt Josef Stirnimann einzureichen. Der Grund: In Luzern würden zuwenige Verstösse gegen die Tierschutzgesetzgebung zur Anzeige gebracht. 2009 waren es gerade noch sieben Verfahren, die eingeleitet wurden. Dabei würde es sich bei solchen Verstössen um ein Offizialdelikt handeln, die von Amtes wegen zur Anzeige gebracht werden müssten. Der Luzerner Kantonstierarzt setzt derweil auf eine andere Strategie: Tierschutzfälle werden hier als Verwaltungsverfahren abgehandelt.

    Grunder setzt auf die CVP und auf Calmy-Rey

    Die noch junge Partei BDP hat ein Ziel für 2011: Sitze bei den Wahlen gewinnen, um so den Verbleib ihrer Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zu sichern. Dafür sucht die BDP derzeit verschiedene Allianzen, vor allem auch mit den Mitteparteien. Jüngst hat sie aber die CVP verärgert, weil die BDP in Solothurn mit der FDP eine Listenverbindung eingegangen ist. Doch BDP-Präsident Hans Grunder beruhigt: «Auf Bundesebene haben wir einen guten Draht zur CVP.» Auch von einem anderen Faktor ist die Wiederwahl von Widmer-Schlumpf abhängig: Von der jetzigen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. Tritt sie im Jahr 2011 zurück, so würde die Wiederwahl von Widmer-Schlumpf schwieriger.

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