Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft

Reka-Generalversammlung vom 22. April 2016 in Lausanne
Ausgeglichene Jahresrechnung und erfolgreiche Einführung neuer Produkte

Bern/Lausanne (ots) - Im Zuge des Frankenschocks nahm das Verkaufsvolumen von Reka-Geld im Jahr 2015 leicht ab, während Reka-Ferien trotz geringfügig tieferer Auslastungen in der Schweiz Marktanteile hinzugewinnen konnte. Das neue Produkt Reka-Lunch-Card und die beiden Reka-Feriendörfer Blatten-Belalp und Zinal konnten erfolgreich eingeführt werden.

Gestiegener Marktanteil und hohe Auslastung in Reka-Feriendörfern Schweiz

Die Erträge von Reka-Ferien in der Schweiz nahmen 2015 um 1 % auf 27,8 Mio. Franken leicht zu. Dies ist primär auf zusätzliche Kapazitäten zurückzuführen, vor allem auf das im Dezember 2014 neu eröffnete Reka-Feriendorf Blatten-Belalp. In einem insgesamt schrumpfenden Schweizer Tourismusmarkt bedeutet der Zuwachs aber auch, dass Reka Marktanteile hinzugewinnen konnte. Die Auslastung der Reka-Feriendörfer bleibt mit einer durchschnittlichen Belegung der Ferienwohnungen von 68 % im Marktvergleich trotz leichtem Rückgang nach wie vor hoch. Im Auslandsgeschäft blieben die Erträge in Euro trotz des um 15 % verringerten Angebotes an buchbaren Ferienanlagen auf Vorjahresniveau. Die einzige Reka-eigene Ferienanlage im Ausland, das Resort Golfo del Sole in der Toskana, erreichte den höchsten Ertrag seiner Geschichte. Um diese Erfolgsgeschichte weiterzuführen, werden per Ende April 80 Ferienwohnungen, das Hotel sowie das Familienrestaurant komplett renoviert und wiedereröffnet.

Reka-Geld: dritthöchstes Verkaufsergebnis

Im Geschäftsfeld Reka-Geld nahm das Verkaufsvolumen um 3 % gegenüber dem Rekordvolumen des Vorjahres auf 658 Mio. Franken ab. Dies entspricht dem drittbesten je erzielten Ergebnis. Treiber dieser Entwicklung waren der Verlust eines bedeutenden Reka-Geld-Abgebers und der Rückgang der Beschäftigtenzahlen bei einer Reihe von Arbeitgebern. Zusätzlich wirkten sich die tiefen Treibstoffpreise aus. Sie führten dazu, dass Benützer, die Reka-Geld vornehmlich fürs Tanken ausgeben, weniger Reka-Geld bezogen als noch im Vorjahr. Ein wesentlicher Teil dieser negativen Effekte konnte durch den Gewinn von Neukunden kompensiert werden. Auch die rückläufigen Erträge auf die Finanzanlagen belasteten das Jahresergebnis.

Neue Produkte und wegweisende Partnerschaften

Mit der elektronischen Prepaidkarte Reka-Lunch-Card stieg Reka in den Markt der durch Arbeitgeber vergünstigten Mitarbeiterverpflegung ein. Der Pilotbetrieb in verschiedenen Unternehmen, darunter die Flughafen Zürich AG, verlief sehr erfolgreich. Reka geht davon aus, dass das Verkaufsvolumen von Reka-Lunch nach einer Einführungsphase von zwei bis drei Jahren rasch wachsen wird. Ebenfalls positiv aufgenommen am Markt mit sehr erfreulichen Ertragszahlen wurden die beiden neuen bzw. erneuerten Reka-Feriendörfer Blatten-Belalp und Zinal. Dank neuer und wegweisender Partnerschaften mit dem Outdoor-Anbieter Mammut und der Berner Kult-Velomarke Thömus gestaltet sich das Angebot für Reka-Feriengäste noch attraktiver. Mit dem Bergsportangebot der Mammut Alpine School wird das Reka-Feriendorf Zinal zum Base Camp für aktive Outdoor-Begeisterte. Die Reka-Feriendörfer Montfaucon im Jura und Golfo del Sole in der Toskana sind Ausgangsorte geführter Velotouren im Rahmen des Holiday on Bike-Angebotes. Ausserdem erweitert Reka-Ferien per 1. Januar 2017 das Portfolio im Tessin mit dem Erwerb des Parkhotels Brenscino in Brissago.

Kennzahlen 2015 im Überblick 
in Mio. CHF           2015
Ertrag                69.8
Bruttogewinn          38.5
Betriebsergebnis      -5.2
Jahresergebnis         0.1 

Infolge Umstellung auf einen neuen Rechnungslegungsstandard werden keine Vorjahreszahlen publiziert.

Kontaktperson für weitere Auskünfte:

Roger Seifritz, Direktor, Tel. 031 329 67 67
Download Medienmitteilung und Bildmaterial: www.reka.ch/medien



Weitere Meldungen: Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft

Das könnte Sie auch interessieren: